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Einsatz in Bornheim
Angler entdeckt Weltkriegsbombe – Blindgänger gesprengt

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„Bombenräumung“ steht auf einem Straßenschild. Im Rhein bei Bornheim ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. (Symbolbild)

„Bombenräumung“ steht auf einem Straßenschild. Im Rhein bei Bornheim ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. (Symbolbild)

Der 250-Kilogramm-Blindgänger musste noch am Samstag kontrolliert gesprengt werden. Rund 500 Anwohner waren betroffen.

Im Rhein bei Bornheim-Hersel ist am Samstag (26. September) ein 250-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen und dann kontrolliert gesprengt worden.

Die Sprengung wurde am Ufer durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst durchgeführt. Auch der Rhein war in dem Bereich für die Dauer der Maßnahmen gesperrt worden. 

Der Blindgänger sei aufgrund des derzeitigen Niedrigwassers im Rhein von einem Angler entdeckt worden, erklärte ein Feuerwehrsprecher. Nach der Meldung seien die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet worden.

Bombenfund bei Bornheim: Evakuierung von 500 Anwohnern

Für die Sprengung wurde ein Evakuierungsradius um die Fundstelle eingerichtet. Davon waren rund 500 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen. Der betroffene Bereich umfasste die Ruhrstraße 1 bis 27, die Oderstraße 2 bis 14a, die gesamte Donaustraße, die Lechstraße 3 bis 15, den gesamten Bayerhof, die Häuser mit ungerader Hausnummer in der Bayerstraße 29 bis 45 sowie die Hausnummern 61 und 63 und die Hausboote am Herseler Werth.

Das Ordnungsamt hatte Klingeldurchgänge durchgeführt und die Anwohnerinnen und Anwohner zusätzlich mit Lautsprecherdurchsagen informiert. In der Herseler Rheinhalle wurde eine Anlaufstelle eingerichtet. Dann erfolgte die Sprengung des Blindgängers durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst. (red)