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Zu hohe KostenNicht alle Brunnen in Rheinbach sprudeln

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Der Brunnen an der Hauptstraße sprudelt.

Rheinbach – Neben Eis und Getränken in den Cafés, Biergärten und Restaurants gehören die Brunnenanlagen im Sommer zu den wohltuenden Frischeoasen in Rheinbach. Sechs Brunnen in der Innenstadt und zwei in den Ortschaften betreibt die Stadt, doch nicht alle sprudeln. Wie Helge Ptok von Verwaltung auf Anfrage erklärte, haben sich im Gegensatz zu den vergangenen Jahren nicht ausreichend Sponsoren gefunden.

„Wir danken der Bürgerstiftung, der Kreissparkasse und dem Verein von Rheinbach Classics für ihre finanzielle Unterstützung. Nur so konnten wir drei Brunnen in der Kernstadt in Betrieb nehmen.“ Je nach Größe und Wasservolumen werden pro Brunnen mehrere hundert und bis zu tausend Euro zur Kostendeckung an die Stadtkasse überwiesen. Private Spenden sowie Unternehmen und Firmen, die eine Patenschaft übernehmen und somit zur attraktiven Gestaltung der Stadt beitragen können, seien bei der Stadt willkommen, so Ptok.

Brunnen am Lindenplatz müsste aufwendig repariert werden

Von dem mit Messingfiguren gestalteten Brunnen am Lindenplatz sind in diesem Jahr ohnehin keine Wasserspiele zu erwarten. Dieser müsste mit erheblichen finanziellen Mitteln repariert werden, bevor eine Inbetriebnahme möglich wird. Zudem beraten die Fachleute in der Stadtverwaltung im Rahmen des Masterplans Innenstadt über einen anderen Platz. Zu oft wurde der Brunnen Opfer unachtsamer Zulieferer und individueller Parker, die mit ihren Fahrzeugen Spuren an der Anlage hinterließen. Probleme gibt es auch an der Anlage am Prümer Wall, die mit Wasser aus dem Stadtwald gespeist wird. Hier werden der komplette Zulauf und die Pumpen begutachtet. Zudem müssen die Betonelemente um den Brunnen herum neu eingerückt werden.

In Niederdrees wird im Rahmen der Dorfplatzerneuerung der Brunnen überarbeitet und soll 2022 wieder sprudeln können. In Wormersdorf hingegen wird er bis in den September hinein plätschern. (idt)