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Trotz Millionen-SchuldenFreibäder in Bonn für U18 in den Sommerferien kostenlos

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Vorn die Schwimmbecken, hinten der Rhein: Das Panoramabad Bonn-Rüngsdorf hat eine Premium-Lage. (Archivfoto)

Vorn die Schwimmbecken, hinten der Rhein: Das Panoramabad Bonn-Rüngsdorf hat eine Premium-Lage. (Archivfoto)

In den Sommerferien 2026 haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren kostenfreien Eintritt in alle städtischen Freibäder.

Gute Nachrichten für Bonner Familien: Alle unter 18-Jährigen dürfen in den kommenden Sommerferien umsonst in die städtischen Freibäder gehen. Das gilt für vier Bonner Bäder und soll jährlich wiederholt werden. Das hat der Bonner Rat am Montag, 13. Juli 2026, beschlossen.

Vier Bonner Freibäder öffnen ihre Pforten kostenlos – Wohnort muss nachgewiesen werden

Von 20. Juli bis 1. September können alle in Bonn wohnenden Minderjährigen ohne Eintrittsgebühr ins Römerbad, Ennertbad sowie in die Freibäder in Rüngsdorf und Friesdorf gehen. Die Regelung soll künftig in den Sommerferien der kommenden Jahre wiederholt werden – sofern die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Um von der kostenlosen Regelung zu profitieren, müssen Kinder und Jugendliche ihren Wohnort an der Badekasse vorweisen. Ein Schülerausweis oder Personalausweis genügt dafür vollkommen, hieß es.

Kostenloses Schwimmen trotz Schuldenberg

Mit der kostenlosen Regelung verfolgt die Stadt mehrere Ziele: Sie möchte allen Kindern und Jugendlichen – unabhängig vom Einkommen ihrer Familien – eine sinnvolle und gesundheitsfördernde Freizeitgestaltung in der Nähe des Wohnorts ermöglichen. Gleichzeitig soll das Angebot zur Förderung der Schwimmfähigkeit bei Kindern beitragen und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten.

Die Finanzierung für 2026 wird aus freigewordenen Haushaltsmitteln der Stadt Bonn bestritten. Dabei sieht sich die Stadt aktuell einer dramatischen Haushaltskrise gegenüber. In einer zweitägigen Klausur beschloss das Führungsteam um Oberbürgermeister Guido Déus drastische Sparmaßnahmen und die vorerst Einstellung mehrerer millionenschwerer Großprojekte. Das Ziel: Einsparungen in „dreistelliger Millionenhöhe“ für einen genehmigungsfähigen Haushalt im Jahr 2027.