Ein gemeldeter Zimmerbrand in Oberpleis entpuppte sich als angebranntes Essen. Eine Person wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht.
Fehlalarm in KönigswinterAngebranntes Essen löst Großeinsatz in Wohnheim aus

Ein gemeldeter Zimmerbrand in einer Wohneinrichtung in Königswinter stellte sich als angebranntes Essen heraus.
Copyright: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
Wegen angebranntem Essen ist die Feuerwehr am Mittwochvormittag zu einem Großeinsatz in einer Wohneinrichtung in Königswinter-Oberpleis ausgerückt. Ursprünglich war um 11.41 Uhr ein Zimmerbrand mit einer vermissten Person im Betreuten Wohnen „Verenen-Hof“ gemeldet worden.
Mitarbeitende evakuieren Bewohnerinnen und Bewohner
Schon während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte evakuierten Mitarbeitende der Einrichtung vorsorglich die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem betroffenen Gebäudeteil. Ein Feuerwehrtrupp ging unter Atemschutz in die Wohnung vor und konnte schnell Entwarnung geben: Angebranntes Essen auf einem Herd hatte die Rauchentwicklung verursacht.
Die zunächst als vermisst gemeldete Person befand sich zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht in der Wohnung. Die Feuerwehrleute kontrollierten 13 angrenzende Wohneinheiten, konnten aber keine Rauchausbreitung feststellen. Die betroffene Wohnung wurde belüftet und ist weiterhin bewohnbar.
Eine Person aus einer benachbarten Wohnung wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht und zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus transportiert. Laut Feuerwehr stand der Transport in keinem Zusammenhang mit einer möglichen Rauchgasvergiftung. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz, für den die Königswinterer Straße gesperrt werden musste, beendet. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.