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„Seven Mountains Music Night“ „Mariandl“ trifft „Polkageist“

Musik zum Mittanzen: Die schmissige Formation „Polkageist“ unterhielt im Rheinhotel Loreley in Königswinter.

Musik zum Mittanzen: Die schmissige Formation „Polkageist“ unterhielt im Rheinhotel Loreley in Königswinter. 

Siebengebirge – „Highway to hell“ auf Kölsch schallt aus dem „Bistro XXL“ in der Bad Honnefer Hauptstraße, während Angelika, Lilli und Anne an ihren Getränken nippen. Wie jedes Jahr nahmen die Freundinnen am Samstag an der „Seven Mountains Music Night“ teil und zogen wie rund 2300 andere Musikfans von Kneipe zu Kneipe zwischen Petersberg und Löwenburg, um Live-Musik zu genießen. Die mittlerweile siebte Auflage des Fests von Veranstalter Helge Kirscht hatte wieder Einiges zu bieten: 20 Bands spielten in 17 Kneipen und Bars und sogar die Shuttle-Busse zwischen Königswinter und Bad Honnef waren mit Live-Musik ausgestattet.

Auf einer Open-Air-Bühne im Freizeitbad auf der Insel Grafenwerth begeisterten „Funkymodo“ mit einer großen Bläsergruppe und handgemachtem Funk und Soul, während die insgesamt rund 500 Besucher dort eine kleine Strandparty feiern konnten. Und am anderen Ende von Bad Honnef feierten die Gäste mit Ulla Ihm in der Weinwirtschaft zum Böllchen. Die Künstlerin war lange Zeit Backgroundsängerin bei Ina Müller, bis sie schließlich entdeckt wurde und seither mit einem Mix aus deutschen und internationalen Soul- und Jazztiteln überzeugt.

„Das Konzept ist einfach super“, erzählte die 61-jährige Angelika, vor allem, dass für jede Altersklasse und jeden Musikgeschmack etwas dabei sei. Gemeinsam mit ihren Freundinnen wartete sie nun auf den Shuttle-Bus nach Königswinter, um die zweite Hälfte des Programms zu sehen. Im Bus erwartete die Frauengruppe unter anderem das „Mariandl“, die „Reisecomfortbeauftragte“ sorgte mit Schlagern, Volks- und Kunstliedern für jede Menge Stimmung. In Königswinter wartete die bekannte Band „Polkageist“ im Rheinhotel Loreley. Zwischen den romantisch wirkenden Säulen in der Empfangshalle des Hotels spielten die fünf Musiker an Kontrabass, Gitarre und Akkordeon ein breitgefächertes Spektrum an Liedern, die schon zu Beginn des Abends die ersten zum Mittanzen animierten.

In der Innenstadt belebten „Kol Colé“ mit ihrer osteuropäischen Musik das Hotel Krone. Mit Schifferorgel, Geige und Keyboard sorgten sie für eher sanfte Töne, die die Gäste bei Wein und Käse genießen konnten. Gartenatmosphäre wurde schließlich im „Tubak“ verbreitet, wo „Dangerous Comfort“ mit Powersängerin Natalia Horler für Stimmung sorgte. Von der Terrasse aus konnte man Coversongs wie „Trouble“ von Pink lauschen und je nach Laune natürlich auch mitsingen.

Ab Mitternacht ging es für die meisten Gäste schließlich zur After-Show-Party in die Maritim-Bar in Bad Honnef, wo bis spät in die Nacht gefeiert wurde. „Insgesamt war es ein sehr entspanntes siebtes Jahr für uns“, freute sich Helge Kirscht, die Stimmung sei überall gut gewesen.