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Anstieg um 13 ProzentNRW bei Bußgeldern für Schwarzarbeit über Bundesschnitt

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Schwarzarbeit_NRW_Bußgelder_24.11.19

Beamte des Zoll gehen während eines Einsatzes in Frankfurt. Die Sondereinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) geht u.a. gegen illegale Beschäftigung vor.

Bonn – In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Bußgelder für Schwarzarbeit verhängt worden. Die Zahl der Bußgeldbescheide stieg im Vergleich zu 2017 um knapp 13 Prozent von gut 3900 auf etwa 4400, wie das Bundesjustizamt in Bonn mitteilte. Bundesweit nahm die Zahl der geahndeten Fälle von Schwarzarbeit um 5,7 Prozent von gut 35 000 auf rund 37 000 zu.

Güterbeförderung besonders betroffen

NRW lag damit auf Rang zwei hinter Bayern. Das Gewerbe, in dem die meisten Bußgelder verhängt wurden, war den Angaben nach erneut die Güterbeförderung. Die Höhe der einzelnen Bußgelder und ihr Gesamtvolumen werden vom Bundesjustizamt nicht statistisch erfasst.

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Verhängte Bußgelder gegen sogenannte juristische Personen wie etwa Vereine oder Genossenschaften sind in den Zahlen nicht enthalten. (dpa)