Zug nach BonnHund verletzt sechsjähriges Kind und geht Besitzerin später verloren

Ein Bundespolizist mit dem eingefangenen Hund am Bahnhof Düren.
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Bonn/Düren – Im Zug von Koblenz nach Bonn hat am Mittwochnachmittag ein Hund einen sechsjährigen Jungen verletzt. Die Hundebesitzerin griff daraufhin einen Beamten, der die Personalien der Beteiligten aufnehmen wollte, an. Später entlief der 44-Jährigen das Tier dann noch. Laut der Polizei war die Frau alkoholisiert.
Nach Angaben der Polizei zwickte das Tier den Jungen aus Duisburg, der mit seiner Mutter unterwegs war. Daraufhin bildete sich bei ihm ein blauer Fleck. Ein privat reisender Polizeibeamter griff ein und nahm die Personalien aller Beteiligten auf. Die Hundebesitzerin aus Pirmasens wurde daraufhin aggressiv. Sie griff dem Beamten ins Gesicht und versuchte, dessen Maske herunterzureißen.
Australian Shepard Mischling entwischt und läuft frei auf dem Bahnhof Düren herum
Am Bahnhof in Bonn nahmen Beamte die 44-Jährige und ihren Hund mit zur Dienststelle. Die Mutter des verletzten Kindes verzichtete auf eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, weshalb die Beamten lediglich ein Strafverfahren wegen des Angriffs auf einen Beamten einleiteten.
Gegen 20.15 Uhr war die Polizei dann nochmals wegen des Hundes der Frau im Einsatz. Der Australian Sheperd Mischling aus Rumänien war seiner Besitzerin entlaufen und lief auf und neben den Gleisen des Bahnhofs Düren frei herum. Beamte informierten die Frau, die schließlich einen Bekannten vorbeischickte. Dieser nahm das 20 Kilogramm schwere Tier in seine Obhut. (red)
