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„Stolze Wiege des Grundgesetzes“Bonn feiert Demokratiefest – Konzert auf dem Markt

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Eröffneten das Demokratiefest: (v.l.) der ehemalige Bundespräsident Christan Wulff, Oberbürgermeister Ashok Sridharan und der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp.

Bonn – 70 Jahre nach der Unterzeichnung und Verkündigung des Grundgesetzes in Bonn feierte die heutige Bundesstadt ein Demokratiefest. Auf dem Markt vor dem Alten Rathaus gab es am Samstag viele Aktionen rund um die Themen Demokratie, Grundgesetz und Europa.

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Viel Musik – hier das Percussion-Ensemble der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn – gab es beim Demokratiefest auf dem Markt.

„Unsere Stadt war fünf Jahrzehnte eine gute Gastgeberin für Parlament und Regierung“, sagte Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan bei der Eröffnung des Demokratiefestes unter dem Beifall der Besucher. „Als Bundeshauptstadt hat Bonn die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich beeinflusst, Bonn steht bis heute für die längste und glücklichste Phase deutscher Demokratie. Da ist es selbstverständlich, den 70. Geburtstag unserer Verfassung auch in Bonn zu würdigen.“

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Joachim Stamp, Bonner Bürger und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, bezeichnete Bonn als „stolze Wiege des Grundgesetzes“, das der Bundesrepublik eine stabile und wehrhafte Demokratie sowie Frieden, Freiheit und Wohlstand gebracht habe. Das gelte es gegen Populisten zu verteidigen. Und der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff sagte, das Grundgesetz sei „vielleicht da größte Geschenk, das wir Deutschen uns selbst gemacht haben“.

Das Demokratiefest stand unter dem Motto „Freiheit. Demokratie. Feiern. Bonn“. Das Jazzfest Bonn veranstaltete anlässlich seines zehnjährigen Bestehens erstmals ein Open-Air-Konzert auf dem Markt. (csc)