Ein Chatverlauf über angebliche Schüsse löste einen Großeinsatz an der Bonner Synagoge aus. Die Meldung stellte sich als falsch heraus.
Verdächtiger ChatverlaufGroßeinsatz der Polizei an Bonner Synagoge – Adenauerallee abgesperrt

Ein Polizeieinsatz an einer Synagoge in Bonn (Symbolfoto).
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Am Freitagnachmittag (15. Mai) hat ein verdächtiger Chatverlauf zu einem Großeinsatz der Polizei an der Synagoge in Bonn-Gronau geführt.
Gegen 15.47 Uhr wurde die Leitstelle der Bonner Polizei über einen Chat informiert, in dem fälschlicherweise behauptet wurde, dass ein Mann in der Synagoge auf Mitglieder der Gemeinde schieße.
Polizei sperrt Adenauerallee in Bonn ab
Neben den Objektschutzkräften, die bereits an der Synagoge im Einsatz waren, wurden sofort zahlreiche weitere Einsatzkräfte zu dem Gebäude in der Tempelstraße beordert. Die Polizei sperrte den Zugang zur Tempelstraße und auch die Adenauerallee.
Nachdem die Einsatzkräfte Kontakt zu Personen in der Synagoge aufgenommen hatten, konnte eine Überprüfung ergeben, dass es sich um eine Falschmeldung handelte. Der Polizeieinsatz wurde daraufhin gegen 16.06 Uhr beendet.
Ein Ermittlungsverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat wurde eingeleitet. (red)
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