Opfer schwebte in LebensgefahrMesserangreifer in Bonner Bus steht vor Gericht
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Der Eingang zum Landgericht Bonn (Symbolbild)
Copyright: Oliver Berg/dpa
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Bonn – Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke in einem Bonner Linienbus steht ein 56-Jähriger seit Donnerstag wegen versuchten Mordes vor dem Bonner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann wegen einer schizophrenen Störung zur Tatzeit schuldunfähig war und hat seine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik beantragt.
Der angeklagte Deutsche soll im vergangenen Juli in einem voll besetzten Bus von hinten auf einen anderen Fahrgast eingestochen haben. Der 22-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
Ein 28 Jahre alter Fahrgast zog den Angreifer von seinem Opfer weg und hielt ihn fest, bis die Polizei eintraf. Ohne den Einsatz des mutigen Helfers, der sich selbst in höchste Gefahr gebracht habe, wäre wohl noch Schlimmeres passiert, hieß es in der Anklage. (dpa)