RauschgiftkriminalitätBonner Polizei fasst Kokain-Dealer – Spürhund findet Drogen

Symbolbild.
Copyright: dpa
Bonn/Bornheim – Nach wochenlangen Ermittlungen haben Bonner Polizisten am Mittwoch einen Kokain-Dealer gefasst und im Stadtteil Tannenbusch Kokain im Straßenverkaufswert von 15.000 Euro sichergestellt. Nach Angaben der Polizei fassten die Beamten den 36-jährigen Tatverdächtigen, als er gerade Kontakt zu zwei Autofahrern hatte, um diesen Kokain zu verkaufen.
Bei seiner Festnahme auf der Liegnitzer Straße führte der mutmaßliche Dealer acht Verkaufseinheiten Kokain mit sich. Einer der Fahrzeugführer, ein 53-jähriger Bonner, stand unter dem Einfluss von Kokain. Die Beamten leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein, außerdem wurde ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen.
Zeitgleich zu der Festnahme durchsuchten Kriminalbeamte und Beamte der Bereitschaftspolizei vier Wohnungen, mehrere Kellerräumen sowie eine Spielhalle in Bonn-Tannenbusch. Dabei setzten sie auch zwei Rauschgiftspürhunde und ein Bargeldspürhund ein.
Rauschgiftspürhund „Sheela“ konnte in einem Kellerraum, den der Tatverdächtige mutmaßlich als Drogenversteck nutzte, einen Beutel mit über 200 Gramm Kokain finden. Außerdem fanden die Polizisten mehrere tausend Euro Bargeld und Verpackungsmaterialien in dem Keller. Bei weiteren Durchsuchungen stellten sie mehrere Mobiltelefone sowie illegale Potenzmittel sicher.
Die Ermittler hatten vor dem Zugriff die Verkaufsmethode des Verdächtigen beobachtet. Sie observierten, wie der mutmaßliche Dealer häufig an wechselnden Orten den Autos seiner mutmaßlichen Kunden zustieg und diese nach kurzer Fahrt wieder verließ.
Bei anschließenden Kontrollen der meist aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis angereisten Fahrzeugführer stellte sich dann in mehreren Fällen heraus, dass diese unter dem Einfluss von Kokain standen und zum Teil geringe Mengen Kokain mitführten. In einem Fall hatte ein mutmaßlicher Kunde zudem keine Fahrerlaubnis und wurde mit Haftbefehl gesucht
Der Beschuldigte, der bereits eine Haftstrafe wegen Betäubungsmittelhandel verbüßt hat, soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen gegen weitere Tatbeteiligte dauern an. (ps)
Vorausgegangen waren mehrwöchige verdeckte Ermittlungen der auf Rauschgiftkriminalität spezialisierten Ermittlungsgruppe Tannenbusch gegen einen 36-jährigen Bornheimer. Dieser sollte nach Erkenntnissen aus vorherigen Verfahren täglich in den Nachmittagsstunden einen schwunghaften Handel mit Kokain in Bonn-Tannenbusch betreiben. Im Rahmen von Observationen konnte festgestellt werden, dass der Verdächtige häufig an wechselnden Orten den Autos seiner mutmaßlichen Kunden zustieg und diese nach kurzer Fahrt wieder verließ.
Bei anschließenden Kontrollen der meist aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis angereistem Fahrzeugführer wurde in mehreren Fällen festgestellt, dass diese unter dem Einfluss von Kokain standen und zum Teil geringe Mengen Kokain mitführten.
In einem Fall hatte ein mutmaßlicher Kunde zudem keine Fahrerlaubnis und wurde mit Haftbefehl gesucht (siehe hierzu auch unsere Meldung vom 10.03.2021, 09:48Uhr: https://urldefense.com/v3/__https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/4859918__;!!LquA6BZwp7VZ5AhIYQ!FOo8c-e3ZaOKhS554trHVZrenaDSdzzL3vvQNiU5zWSUIzV5AZtsOeKk2PUAdYW8JBzKEg$ ).
Nachdem aufgrund der Ermittlungsergebnisse durch das Amtsgericht Bonn mehrere Durchsuchungsbeschlüsse erlassen worden waren, erfolgte am Mittwoch der Zugriff durch Zivilfahnder der Bonner Polizei. Zur diesem Zeitpunkt hatte der Tatverdächtige erneuten Kontakt zu zwei Autofahrern. Der 36-Jährige führte bei seiner Festnahme im Bereich der Liegnitzer Straße acht Verkaufseinheiten Kokain mit. Einer der Fahrzeugführer, ein 53-jähriger Bonner, stand unter dem Einfluss von Kokain. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet, außerdem wurde ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen.
Zeitgleich durchsuchten Kriminalbeamte und Beamte der Bereitschaftspolizei vier Wohnungen, mehrere Kellerräumen sowie eine Spielhalle in Bonn-Tannenbusch. Dabei kamen auch zwei Rauschgiftspürhunde und ein Bargeldspürhund zum Einsatz.Rauschgiftspürhund "Sheela" konnte in einem Kellerraum, den der Tatverdächtige mutmaßlich als Drogenversteck nutzte, einen Beutel mit über 200 Gramm Kokain (Straßenverkaufswert etwa 15.000,- Euro) auffinden. Weiterhin wurden mehrere tausend Euro Bargeld und Verpackungsmaterialien in dem Keller aufgefunden. Bei den weiteren Durchsuchungen wurden mehrere Mobiltelefone sowie illegale Potenzmittel sichergestellt.
Der Beschuldigte, der zurückliegend bereits eine Haftstrafe wegen Betäubungsmittelhandel verbüßt hat, soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Ermittlungen gegen weitere Tatbeteiligte dauern an.
