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Tritt in den BauchBundespolizistin rettet junge Frau und wird angegriffen

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Der Hauptbahnhof in Bonn (Symbolbild)

Bonn – Am frühen Sonntagmorgen hatten es Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG und Bundespolizisten im Bonner Hauptbahnhof gleich in zwei Fällen mit gewalttätigen Nachtschwärmern zu tun. Gegen 0.30 Uhr weigerte sich zunächst ein Bornheimer, im Hauptbahnhof eine Gesichtsmaske aufzusetzen, als Mitarbeiter der Bahn ihn dazu aufforderten. Stattdessen schlug er einen Bahnmitarbeiter zweimal mit der Faust ins Gesicht.

Bundespolizisten fertigten gegen 35-Jährigen eine Strafanzeige wegen Körperverletzung aus. Etwa eine Stunde später, gegen 1.30 Uhr, zogen die Beamten eine alkoholisierte Brühlerin, die die Gleise auf verbotenem Weg überquert hatte, aus der Gefahrenzone. Sie kontrollierten 19-Jährige, doch die dachte nicht daran, auf die Aufforderungen der Polizei zu hören. Stattdessen telefonierte sie mit ihrem Smartphone. Als eine Beamten sie auf den Ernst der Lage hinwies, in der sie sich befanden hatte, trat sie diese ohne Vorwarnung in den Bauch.

Dafür durfte sie die Bundespolizisten auf die Dienststelle begleiten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,4 Promille. Nach kurzer Zeit durfte sie die Dienststelle wieder verlassen. Abgesehen von der Ordnungswidrigkeit – der verbotenen Abkürzung über die Gleise – erwartet sie nun eine Strafanzeige wegen „Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte“. (ps)