Abo

Diözesanjungschützentag„Kleiner Sebastian“ für gute Ideen

2 min

Mit einem großen Festzug präsentierte sich die Schützenfamilie in Adendorf.

Wachtberg – Neue Diözesanprinzessin des Diözesanverbandes Köln im Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) ist Lena Froitzheim von der St. Kunibertus Schützengesellschaft Gymnich (Bezirk Erftstadt), die in einem wunderschönen Kleid eine strahlende Erscheinung auf dem Diözesanjungschützentag auf Burg Adendorf war. Als neue Diözesanschülerprinz ließ sich Yousif Deesha aus Fischenich feiern, Bambiniprinz wurde Paul Cedric Profitlich von der Schützenbruderschaft St. Andreas Rüngsdorf (Bezirk Bonn).

Ließen sich feiern: Diözesanprinzessin Lena Froitzheim aus Gymnich, Schülerprinz Yousif Deesha (2.v r.) und Paul Cedric Profitlich von der Schützenbruderschaft St. Andreas Rüngsdorf.

Gut 1500 Schützen aus den 33 Bezirken der Erzdiözese Köln machten den Diözesanjungschützentag zu einem unvergesslichen Erlebnis. „Das ist der beste Diözesanjungschützentag aller Zeiten“, freute sich so mancher Teilnehmer. Daran hatten mehr als 100 freiwillige Helfern aus sämtlichen Adendorfer Ortsvereinen sowie aus den befreundeten Bruderschaften des Bezirks Voreifel einen wesentlichen Anteil.

Der BdSJ Köln betreut in mehr als 300 Bruderschaften insgesamt rund 7500 Jugendliche. Viele davon begrüßte Diözesanjungschützenmeister Michael Doppelfeld bei der stimmungsvollen heiligen Messe im Innenhof der Burg Adendorf, den die Familie der Schirmherrn Gabriela und Georg von Loё gerne zur Verfügung gestellt hatte. Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich zelebrierte den Gottesdienst gemeinsam mit dem Bundesjugendpräses Robert Kleine. Ehrlich hatte dabei ein Heimspiel, denn der gebürtige Wormersdorfer ist Mitglied der St. Sebastianus Schützen Ersdorf-Altendorf und feierte an diesem Tag sein 25-jähriges Priesterjubiläum.

Nach spannenden Wettkämpfen segnete er auch die silbernen Ketten der neuen Majestäten, die ihnen am Ende von Michael Doppelfeld angelegt wurden. Die Gewinner des Wettbewerbs „Kleiner Sebastian“ waren der Bezirk Voreifel, St. Sebastianus Lützenkirchen, St. Sebastianus Hitdorf, St. Sebastianus Solingen-Wald und St. Sebastianus Schildgen. Mit dem „Kleinen Sebastian“ werden originelle und zukunftsweisende Ideen in der Schützenjugend honoriert und gefördert.

Der Diözesanjungschützentag 2019 stand unter dem Motto „Jugend bewegt was!“ und sollte verdeutlichen, dass Kinder und Jugendliche viel leisten und bewegen können und dies auch tun. „Sie sind nicht nur die Zukunft unserer Gesellschaft, sondern viel mehr“, erklärte Diözesanjungschützenmeister Michael Doppelfeld, der allerdings bedauerte, dass es für den Diözesanjungschützentag 2020 noch keinen Ausrichter gebe. Ausfallen werde er aber nicht.

Nach dem Gottesdienst hatte sich der fast einen Kilometer lange Festzug mit gut 1000 Teilnehmern formiert, der unter der Begleitung von sieben Musikzügen von der Burg zum Dorfplatz führte. Dort hatten sich die Majestäten, Vorstandsmitglieder und Ehrengäste auf einer Ehrentribüne versammelt und nahmen unter dem Beifall zahlreicher Zuschauer den Vorbeimarsch der Schützen ab. (jst)