Wiehl – In der Nacht zu Freitag hat es gegen 3.30 Uhr in einer Einrichtung für betreutes Wohnen an der Homburger Straße in Wiehl gebrannt. Eine Seniorin, die ihre Wohnung im dritten Stock des Gebäudes hat, wurde von der Feuerwehr befreit und an den Rettungsdienst mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung übergeben. Sie kam in ein Krankenhaus.
Die ältere Dame hatte noch, wie Pascal Petermann, stellvertretender Wehrchef in Wiehl berichtete, den Hausnotruf betätigt. Die Mitarbeiter der Einrichtung hätten dann die Feuerwehr alarmiert. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Alle übrigen Bewohner des Hauses konnten derweil in ihren Wohnungen bleiben.
Ein Handlöschgerät beseitigte dann das Feuer
Beim Eintreffen der Feuerwehrmänner im dritten Obergeschosse sei der Flur bereits verraucht gewesen, schilderte Petermann den Einsatz. „Wir haben uns dann Zutritt zur Wohnung verschafft, die Bewohnerin befreit“, sagte er. Das Feuer selbst sei dann schnell mit einem Handlöschgerät bekämpft gewesen.
Insgesamt 52 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wiehl waren an dem Einsatz beteiligt. Petermann erklärt die hohe Anzahl mit der Lage, die sich aus der Erstalarmierung ergeben habe, sowie der Einrichtung selbst. Gegen 4.30 Uhr waren alle Einsatzkräfte an der Homburger Straße wieder abgerückt.
