Leverkusen – Seit Donnerstag, 17.29 Uhr, ist es amtlich: Karl Lauterbach hat die Wahl gewonnen. Der Kreiswahlausschuss hat das Ergebnis vom Sonntag offiziell festgestellt. Über ein paar Ungereimtheiten musste aber geredet werden im Rathaus: In einem Stimmbezirk war am Sonntagabend bei der Auszählung eine Zweitstimme einer falschen Splittergruppierung zugeordnet worden. Kein Problem, das wurde korrigiert.
Mehr Diskussionsstoff bot die Differenz von 764 Wahlscheinen, die nach Aufzeichnungen in der Stadtverwaltung noch am Sonntag ausgestellt worden sein sollen. Das sei nur notwendig, wenn zwischen dem Tag, an dem das Wählerverzeichnis geschlossen wird – diesmal war das Sonntag, 5. September, – und dem Tag der Stimmabgabe noch jemand wahlberechtigt wird: Zum Beispiel, weil eine Strafe abgebüßt ist, die sich auf das Wahlrecht auswirkt. Davon habe es keineswegs 764 Fälle gegeben im Wahlkreis 101, sondern gar keinen, hieß es aus der Verwaltung.
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Die Erklärung: Einige Wahlvorstände hatten die Rubrik missverstanden und falsche Zahlen eingetragen. Das wurde so protokolliert.


