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Großeinsatz der FeuerwehrSchwefelsäure im Chempark Leverkusen ausgetreten

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Einsatz im Chempark

Leverkusen – Im Chempark Leverkusen ist es am Freitag zu einem großen Feuerwehr-Einsatz gekommen. In einem Betrieb im Nordwestteil des Werks war gegen 13 Uhr aus noch unbekannter Ursache hochkonzentrierte Schwefelsäure ausgetreten.

Die Werkfeuerwehr und die Feuerwehr Leverkusen waren im Einsatz und setzten Wasserschleier ein, um das austretende Produkt niederzuschlagen. In einem nächsten Schritt konnten die Einsatzkräfte die Undichtigkeit schließen.

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Der Einsatz von Wasser war von der Wacht am Rhein aus gut zu sehen.

Die Luftmesswagen von Stadt und Chempark patrouillierten außerhalb des Werks in der Wiesdorfer Nachbarschaft, haben allerdings keine auffälligen Werte gemessen.  Die Feuerwehr warnte die Bevölkerung dennoch über die Warnapps Nina und Katwarn.

Der Säureaustritt hatte sich im R-Block ereignet. Rund um die Einsatzstelle gab es Verkehrsbehinderungen. Die Chempark-Tore 5 und 8 konnten nur noch zur Ausfahrt aus dem Werksgelände genutzt werden.

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Einsatz im Chempark

Hochkonzentrierte Schwefelsäure oder „Oleum“ ist eine farblose, stechend riechende Flüssigkeit. Die Substanz wird auch „rauchende Schwefelsäure“ genannt, da sie mit der Luftfeuchtigkeit reagiert und dabei dichten, weißen Nebel bildet.

Der Stoff wird nach Angaben des Chempark-Betreibers Currenta in der chemischen Industrie unter anderem in der Pigment-Produktion eingesetzt.