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Die Beatles in allen Variationen

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„While my guitar . . .“: Der Künstler Rolf Panzer vor seinen Bildern (links) in der Beatles-Ausstellung. Sie läuft bis Freitag, 18. Oktober, in der Stadtbibliothek in Wiesdorf.

Die Beatles sind wohl die wichtigsten Protagonisten der Populärmusik und haben mit ihren Songs zahllose Künstler aller Sparten und Genres beeinflusst. Ein schönes aktuelles Beispiel dafür bietet nun die Ausstellung „Let it be“, die ab sofort in der Hauptstelle der Stadtbibliothek in Wiesdorf zu sehen ist – pünktlich zum 50. Erscheinungstag bes Meisterwerks „Abbey Road“ obendrein.

Zwölf Kreative steuerten dazu Bilder und Skulpturen, Collagen und Zeichnungen bei. Alle haben mit den Fab Four aus Liverpool zu tun. Es gibt Bilder wie die von Anna Czempik, die die Band als Gruppe sehr realistisch malt, oder Oktai Kassoumov, der John Lennon porträtiert. Sie haben eine klare Struktur, lassen keinen Interpretationsspielraum zu. Diese Bilder sagen aus: Das waren und sind die Beatles. So sahen und sehen sie aus. Diese Gesichter haben sich eingebrannt ins kollektive Gedächtnis.

Es gibt aber auch etwa die bunten Gemälde, die Rolf Panzer von den in den Beatles-Songs besungenen Damen malte – Jude, Lady Madonna, Michelle. Die als Grazien dargestellten Frauen spielen jeweils ein Instrument und spiegeln somit die Leidenschaft für Musik, die den Beatles seit jeher innewohnt und die bis heute so viele Menschen ins Herz traf, wider. Es gibt humorvoll gefertigte Skulpturen der Musiker von Kassoumov oder die abstrakten „Let it be“-Bilder Senada Reffkes zu betrachten. Ruth Hasebrink bemalte alte Langspielplatten mit Beatles-Motiven. Nicht zuletzt faszinieren die kuriosen Arbeiten Norbert Kaluzas: Er spielt in Bildern unter anderem auf den Song „While my guitar gently weeps“ und – recht absonderlich – auf die Fan-Theorie an, dass McCartney eigentlich schon lange tot und durch einen Doppelgänger ersetzt worden sei.

Kurzum: Wer sich „Let it be“ anschaut – organisiert von der Künstlergruppe ArteLev und Teil der Ausstellungsreihe „Symbiosen“ in der Stadtbibliothek –, hat die Möglichkeit, ein wenig in jene Faszination einzutauchen, die von diesen Ausnahmenmusikern seit jeher ausgeht. „Let it be“ ist bis Freitag, 18. Oktober, zu den täglichen Öffnungszeiten in der Hauptstelle der Stadtbibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei.