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Dieser Elefant spritzt sich nicht selbst sauber

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Auch der Kolonieverein leidet: Das Koloniefest fällt in diesem Jahr aus. Aber die Arbeit geht weiter: Der Ehrenvorsitzende Egon Morsch und Johann Breuer legen Hand an den Bronze-Elefanten in der Kolonie III in der Havensteinstraße. Der müsse mal gereinigt werden, finden die beiden. Ihr Problem: Das Wasser pladdert bei Wind aus dem Rüssel in alle Richtungen, so dass am Sockel immer Algen wachsen. Zudem repariert der Schlossermeister Egon Morsch mit seinem Schweißgerät den kniehohen Metallzaun, der das Brunnenplätzchen umfasst: „Das Schweißen verlernt man nicht, genau wie Radfahren“, sagt Morsch. Der Elefant hat eine bewegte Geschichte: Als die Nazis nach der Machtergreifung die Doktorsburg zu ihrem Hauptquartier machten, ließen sie ihn um 180 Grad drehen, weil sie es nicht ertrugen, dass er ihnen das Hinterteil zeigte. 2007 machte die Kolonievereinigung die Verdrehung des Metalltiers rückgängig. Seither steht er wieder mit dem Kopf in Richtung Kolonie. (rar) Foto: Ralf Krieger