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Erdgas-PipelineArbeiten sollen erst nach Urteil beginnen

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Die Markierungen der Trasse im Dünnwalder Wald sind deutlich.

Leverkusen – Dass im Dünnwalder Wald, in unmittelbarer Nachbarschaft der Waldschule im äußersten Südosten Schlebuschs, Pflöcke in den Boden gerammt worden sind, die den Verlauf einer neuen Erdgas-Pipeline markieren, hat zu nachhaltigen Irritationen und Verstimmungen geführt.

Die Firmen Open Grid Europe und Thyssengas aus Essen bereiten die Verlegung ihrer gemeinsamen großen Hochdruck-Ferngas-Leitung (NETG-Leitung) rund um Leverkusen vor. Voraussichtlich im Winter 2020 sollen die Rodungsarbeiten auf der Trasse beginnen auf der das 90 Zentimeter dicke Rohr in 1,20 Meter Tiefe verlaufen soll.

Erfolglos geklagt

Gegen den Bau hat die Stadt Leverkusen geklagt – allerdings erfolglos. Vor dem Oberverwaltungsgericht Münster ist die Stadt unterlegen. Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ist noch eine Revisionsprüfung anhängig, doch Michael Rudersdorf, Leiter des städtischen Fachbereichs Recht und Ordnung, ist da wenig optimistisch. Bisher sind allerdings auch nur Schriftsätze der beteiligten Parteien ausgetauscht worden, wann eine Entscheidung ergeht, ist offen.

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Der Respekt vor dem Verfahren gebiete es jedoch, dass nicht mit dem Bau begonnen und Fakten geschaffen würden. Dem Verfahren habe von Anfang an jede Transparenz gefehlt, kritisierte Bernhard Marewski am Montag im Rat. Wenn die Stadt die Markierungsarbeiten schon nicht unterbinden könne, erwarte man doch ein wenig Einsehen bei den Firmen. Signale der Bereitschaft zu warten, habe es gegeben, sagte Rudersdorf.