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EifelringJunge Frau stirbt nach Autounfall in Euskirchen

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Das Unfallauto lag seitlich in einer Hecke.

Euskirchen – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen auf dem Eifelring in Euskirchen. Dabei kam eine 18-jährige Frau ums Leben. Vier weitere Fahrzeuginsassen im Alter von 17 bis 21 Jahren wurden zum Teil schwer verletzt.

Ein mit fünf Personen aus dem Stadtgebiet Euskirchen besetzter Pkw war auf dem Eifelring von der Kommerner Straße aus kommend in Richtung Münstereifeler Straße unterwegs. Vor der Einmündung in die Gottfried-Disse-Straße kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab – dabei könnte laut Polizei überhöhte Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben.

Der mit den jungen Leuten besetzte Mercedes prallte zunächst gegen eine niedrige Grundstückseinfassung vor einem Wohnhaus und überschlug sich. Erst rund 50 Meter weiter kam er in einer Hecke zum Stillstand und blieb dort auf der Beifahrerseite liegen. Nur wenige Zentimeter trennte das Auto noch von der Hauswand eines Mehrfamilienhauses. Die im Fahrzeug teils eingeklemmten Personen wurden durch Feuerwehrkräfte befreit. Dazu wurde das Dach des Mercedes abgetrennt. Bei einer der Personen, einer Frau, mussten noch am Unfallort Wiederbelebungsmaßnahmen vom Notarzt eingeleitet werden.

Nach der Erstversorgung am Unfallort wurden die Verletzten in drei umliegende Krankenhäuser gebracht. Doch die reanimierte 18-jährige Euskirchenerin war so schwer verletzt, dass alle ärztliche Anstrengung vergebens war. Die Frau starb kurze Zeit später in der Klinik. Alle anderen Insassen verblieben stationär in den Krankenhäusern.

Wegen Verdachts der Alkoholisierung wurde dem Fahrzeugführer eine Blutprobe entnommen. Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden, an vier weiteren vor den Häusern geparken Autos sowie an Mauern und Hausfassaden weiterer erheblicher Sachschaden, der durch umherfliegende Trümmerteile verursacht worden war. Der Gehweg und der Vorgarten des Wohnhauses am Eifelring waren übersät von Mauer- und Autoteilen.

Neben der Polizei waren der Führungsstab des Rettungsdienstes, fünf Rettungswagen, zwei Notärzte und rund 40 Feuerwehrkräfte des Löschzugs Zentrum, der Löschgruppe Kuchenheim sowie der Löschgruppe Kirchheim im Einsatz. Der Eifelring war während der Rettungsarbeiten und der Arbeiten des Verkehrsunfallaufnahmeteams zwischen der Münstereifeler und der Billiger Straße bis 10 Uhr gesperrt. Weitere Untersuchungen sollen folgen.