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Erster Beigeordneter„Was für eine liebenswerte Stadt“

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Thomas Huyeng (links) und Johannes Winckler

Euskirchen – Für Johannes Winckler ist der Arbeitsantritt bei der Stadt Euskirchen weniger ein Neustart als vielmehr eine Heimkehr. Von 2003 bis Ende 2008 arbeitete der Volljurist beim Kreis Euskirchen und übernahm die Stelle des persönlichen Referenten des Landrates. Danach wurde er Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim. Diesen Posten übernimmt er nun bei der Stadt Euskirchen. „Ich freue mich, diese Position in einer Stadt, die ich sehr gut kenne, wahrnehmen zu können“, erklärte er.

Der 42-Jährige wurde gestern in der Versammlung des Rates der Stadt Euskirchen in sein neues Amt eingeführt. In Euskirchen sieht er einige spannende Aufgabenfelder. „In der Kulturlandschaft tut sich etwas durch den neuen Kulturhof, und auch in der Schullandschaft verändert sich viel. Das sind alles interessante Aufgaben, denen wir uns stellen müssen“, so Winckler. Auch die finanziellen Probleme der Stadt sieht er als große Herausforderung.

Sauber und übersichtlich

Sein Vorgänger, Thomas Huyeng, wurde in derselben Ratssitzung verabschiedet. „Als ich eben zum ersten Mal nach dem Umzug nach Euskirchen fuhr, dachte ich, was für eine schöne, saubere, übersichtliche und liebenswerte Stadt das doch ist.“ Huyeng ist nun in Hagen als Dezernent tätig. Dort kommen andere Probleme auf ihn zu.

„Die Stadt dort ist größer, kreisfrei und kämpft mit schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen“, so Huyeng. Aber er sei sehr freundlich aufgenommen worden und habe sich schon eingelebt. Besonders froh war Huyeng, als er feststellte, dass man in Hagen ebenfalls am 11. November Karneval feiert. Der einzige Haken: Es wird nicht mehr Alaaf gerufen.