Nach dem Sieg beim SV Eilendorf spielt der TuS Zülpich in der kommenden Spielzeit in der Mittelrheinliga. Sogar der Staffelsieg ist möglich.
Fußball-LandesligaMarvin Iskra und Luca Ohrem schießen den TuS Zülpich zum Aufstieg

Nach dem Abpfiff feierten die Zülpicher ihren Aufstieg in die Mittelrheinliga.
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SV Eilendorf – TuS Chlodwig Zülpich 0:3 (0:1). Der TuS Zülpich hat mit einem souveränen 3:0-Auswärtserfolg beim SV Eilendorf den Aufstieg in die Fußball-Mittelrheinliga perfekt gemacht. Damit gelingt dem Verein die Rückkehr in die höchste Verbandsklasse nach dem Abstieg im Jahr 1987. Im letzten Heimspiel der Landesliga-Saison geht es gegen Tabellenführer FC Hürth sogar noch um den Staffelsieg.
Für den letzten Schritt am Ende einer überragenden Saison musste der TuS noch einmal alles geben. Der Tabellensechste Eilendorf wollte sich im letzten Heimspiel ordentlich von seinen Fans verabschieden und trat dementsprechend auf.
Zülpich will nun alle Kneipen im Stadtgebiet besuchen
Nervosität seitens der Zülpicher angesichts des historischen Aufstiegs? Fehlanzeige. Dennoch spürte man, dass die Elf von Trainer David Sasse mit einem frühen Treffer Sicherheit ins Spiel bringen wollte. Das gelang bereits nach 16 Minuten nach einer einstudierten Einwurfvariante, an deren Ende Marvin Iskra den Ball nur noch über die Linie schieben musste. Bis zur Pause verpasste es der TuS jedoch, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Dafür sorgte kurz nach Wiederanpfiff Luca Ohrem, der von Thomas Leßenich sehenswert in Szene gesetzt worden war. Eilendorf gab sich jedoch nicht auf und drängte auf den Anschlusstreffer. Gegen die starke Defensivarbeit der Zülpicher sowie Schlussmann Jan Beyers, der zehn Minuten vor dem Ende mit einer Glanzparade zur Stelle war, gab es jedoch kein Durchkommen. Kurz darauf machte Ohrem per Konter endgültig den Deckel drauf. Der Abpfiff war der Auftakt zu einem langen Partymarathon. Sasse und Kapitän Georg Salmon kündigten an, alle Kneipen im Zülpicher Stadtgebiet besuchen zu wollen.

Marvin Iskra ebnete mit seinem 1:0 den Weg zum Aufstieg.
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Apropos Sasse: Der Trainer zählt sicherlich mit zu den wichtigsten Protagonisten der vergangenen Jahre beim TuS. Er hat es geschafft, eine Mannschaft aus jungen, hungrigen und überwiegend lokalen Spielern zu formen, die füreinander einstehen und alles für den Erfolg geben. Der Lohn: der Aufstieg in die Mittelrheinliga, in der erstmals seit der Saison 2018/19 wieder ein Vertreter aus dem Kreis Euskirchen dabei ist.
„Wir haben etwas Außergewöhnliches geschafft, und es wird sicherlich etwas dauern, bis wir das realisiert haben. Aus dem Kader, der heute aufgestiegen ist, sind, glaube ich, 14 Spieler mit mir bereits in der Bezirksliga gestartet. Unseren Weg vergleiche ich gerne mit dem von Elversberg. Jetzt wird bis Samstag gefeiert und dann gilt es, den Fokus auf ein letztes Highlight zu richten“, sagte Sasse.
