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Hinweis über YouTubePolizei findet Kunststoff Knochen in verlassenem Fernmeldebunker

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Die gefundenen Handknochen waren mit Fäden verbunden.

Euskirchen – Die Polizei Euskirchen erhielt am Samstag Hinweise, dass in einem YouTube-Video Menschenknochen in einem ehemaligen Fernmeldebunker gefilmt worden seien. Wie die Polizei mitteilt, begaben sich die Beamten daraufhin mit einem Ortskundigen zu dem im Video gezeigten Bunker.

Als sie den verlassenen Fernmelderaum in Augenschein nahmen, fanden sie dort tatsächlich einige Knochenteile: Oberschenkelknochen, Handknochen und Teile vom Brustkorb. Die Handknochen waren mit Fäden verbunden sodass die Polizei davon ausgeht, dass es sich bei den Knochen um Teile eines Skelettmodells handelt. Es lagen keine Hinweise vor, die auf ein Verbrechen hingedeutet hätten.

Jedoch bemerkten die Beamten ein Loch im Maschendrahtzaun, der das Bunkergelände umgab. Außerdem war die Tür zum Haupteingang des Bunkers aufgebrochen worden. Inzwischen wurde diese wieder gesichert und eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Hausfriedensbruch erstellt. (fd)