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Humboldt-GymnasiumKölner Schüler bei schwerem Busunglück verletzt

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Ein Audi raste frontal in diesen Bus in dem Schüler und Schülerinnen des Alexander von Humboldt Gymnasiums in Köln saßen. Der Autofahrer kam ums Leben, ein Schüler und zwei Erwachsene wurden schwer verletzt.

Euskirchen/Köln – Drama auf dem Weg zu einem musikalischen Wochenende: Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem mit Kölner Schülern besetzten Reisebus bei Euskirchen sind der Autofahrer getötet und 14 Businsassen verletzt worden. Der Wagen sei auf der Bundesstraße 266 in Höhe der Abfahrt Satzvey in den Bus gerast, teilte die Polizei in Euskirchen mit.

Der Autofahrer sei sofort tot gewesen. Im Bus wurden drei Personen schwer verletzt, darunter zwei Begleiter der Schüler - der Busfahrer schwebt in Lebensgefahr. Unter den Schwerverletzten befindet sich die Leiterin des Orchesters. Die Frau soll Rippenbrüche und eine Beinverlezung erlitten haben. Elf weitere Personen, darunter Schüler, wurden leicht verletzt. Es handelte sich um Schüler des Kölner Humboldt-Gymnasiums, die auf dem Weg zu einer Bläserfreizeit waren. Wie die Eltern der Schüler berichteten, erlitten die Schüler vor allem Schmittverletzungen, Prellungen und Schürfwunden.

Autofahrer rast frontal in Bus

Der Unfall ereignete sich heute morgen gegen 9.30 Uhr auf der B 266 zwischen Euskirchen-Wißkirchen und Mechernich-Obergarzem ein noch nicht identifizierter Autofahrer aus dem Kreis Bitburg frontal gegen einen Schülerbus geprallt.

Der Autofahrer konnte bis zum Nachmittag nicht identifiziert werden. Anderen Autofahrern war er nach Angaben von Polizeisprecher Norbert Hardt durch stark überhöhtes Tempo und waghalsige Überholmanöver aufgefallen. Als er ein weiters Mal zum Überholen angesetzt habe, sei er in den Bus gefahren. Ein zweiter nachfolgender Reisebus war nach dem Unfall noch rechtzeitig zum Stehen gekommen. In beiden Bussen zusammen saßen laut Hardt 54 Kinder und Jugendliche. Sie gehörten zum Orchester des Kölner Humboldt-Gymnasiums und waren auf dem Weg zu einer Bläserfreizeit. Dort hätte für ein Konzert Tage später im Kartäuserwall geübt werden sollen.

Psychologische Betreuung nach Erstversorgung

Die übrigen Schülerinnen und Schüler blieben unverletzt und wurden zur psychologischen Betreuung nach Erstversorgung an der Unfallstelle ins Euskirchener Rot-Kreuz-Zentrum gebracht, wo sie von ihren Eltern abgeholt werden können. Falls dies den Eltern nicht möglich sei, so ein Rot-Kreuz-Sprecher, werde man die Kinder auch nach Hause bringen.

Als Geisterfahrer unterwegs

Nach ersten Erkenntnissen der  Polizei hatte der Audi-Fahrer bereits knapp vier Kilometer vor der Unfallstelle auf der vierspurigen B266 auf die Gegenfahrbahn gewechselt und war als Geisterfahrer „mit ungeheurer Geschwindigkeit“ bis zur späteren Unfallstelle gerast, wo er dann  ungebremst gegen den Schülerbus krachte. Ein zweiter Bus dahinter konnte nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern…

Für die Eltern der betroffenen Schüler hat das deutsche Rote Kreuz in Euskirchen eine Telefon-Hotline unter 0 22 51 79 11 33 eingerichtet