Bei einer Großkontrolle in der Grenzregion hat die Polizei hunderte Verstöße festgestellt. Acht Personen wurden festgenommen.
Bilanz der GroßkontrollePolizei zieht in der Grenzregion Hunderte Verkehrssünder aus dem Verkehr

Kontrollmaßnahmen der Polizei in der Grenzregion
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Ein großer Kontrolleinsatz mit rund 400 Einsatzkräften aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien hat am Montag, 8. Juni, in der Grenzregion stattgefunden. Zwischen 10.00 und 19.00 Uhr kontrollierten die Behörden den Verkehr in der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Heinsberg, Euskirchen und Düren.
Zahlreiche Verstöße bei euregionaler Kontrolle
Ziel des grenzüberschreitenden Einsatzes war laut Polizei die Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr. Zudem standen die Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen, Drogenkriminalität und illegaler Einreise im Fokus.
Insgesamt überprüften die Beamtinnen und Beamten 1193 Fahrzeuge und 1794 Personen. Daraus resultierten 79 Strafanzeigen und acht Festnahmen.
25 Fahrerinnen und Fahrer waren unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen unterwegs, in 23 Fällen wurde eine Blutprobe angeordnet. Zwölf Personen fuhren ohne gültige Fahrerlaubnis. Zudem wurden 435 weitere Ordnungswidrigkeiten, hauptsächlich wegen Verkehrsverstößen, angezeigt.
Festnahme und hunderte Raser im Kreis Heinsberg
Im Kreis Heinsberg wurde eine Person mit einem europäischen Haftbefehl festgenommen. Der Mann stand laut Polizei auch unter Drogeneinfluss. Gegen eine weitere Person mit Haftbefehl konnte eine Festnahme durch eine Zahlung abgewendet werden.
Bei Geschwindigkeitskontrollen wurden 444 zu schnelle Verkehrsteilnehmende erfasst. Auf 219 von ihnen kommt eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige zu, zwei Personen müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Die Kontrollaktion ist Teil der regelmäßigen Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in der Euregio Maas-Rhein. (red)
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