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Pyro-Technik getestetFeuerwerk auf dem Parkplatz des Kreishauses in Euskirchen

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Das Bild zeigt einen Pyro-Techniker, der einen Feuerwerkskörper gezündet hat.

Im Kreishaus in Euskirchen fand eine Klausurtagung zum Thema Böller, Pyrotechnik und Feuerwerk statt. Unter anderem waren die Ordnungsämter aus den Kommunen dabei.

Am Kreishaus wurde es kurzzeitig laut: Auf dem Parkplatz testeten Experten Pyrotechnik. Der Anlass war ein Erfahrungsaustausch.

Die Polizei informierte im Vorfeld auf ihren Kanälen in den Sozialen Netzwerken. Sogar die Warn-Apps Nina und Katwarn schlugen Alarm. Informiert wurde darüber, dass es am Mittwochnachmittag im Bereich des Kreishauses etwas lauter werden könnte. Der Grund: Es werde Pyro-Technik getestet. Und das wurde es auch.

Der Kreis Euskirchen hatte mit der Bezirksregierung einen Erfahrungsaustausch zum Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, Entwicklungen zu beleuchten, Erkenntnisse auszutauschen und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden weiter zu festigen.

Rechtliche Grundlagen im Fokus

Im Mittelpunkt des Treffens standen nach Angaben des Kreises rechtliche Grundlagen und Strategien zur Verbesserung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit. Darüber hinaus bot die Veranstaltung Raum für fachliche Diskussionen über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Sprengstoffsicherheit.

Neben Vertretern der Behörden nahmen auch ein regionales Sprengunternehmen, ein Händler aus der Region sowie ein Feuerwerker teil. Sie brachten ihre Praxiserfahrungen ein, hielten Fachvorträge und unterstützten den Austausch durch anschauliche Demonstrationen – darunter Effekte und kontrollierte Vernichtungen, die Abläufe und Sicherheitsaspekte verdeutlichten. Durch die Zusammenarbeit sollen rechtliche und technische Anforderungen künftig noch schneller und praxisnäher umgesetzt werden.