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„100 für 100“Ausstellung im Kuba in Nettersheim zeigt eine Vielzahl von Techniken

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Eine Künstlerin hat einen Hammer in der Hand, die andere hält ein Bild.

Ist ein Bild verkauft, kommt das nächste an die Wand. So funktioniert „100 für 100“, wie Heike Binger und Helga Weihs vorführten.

Bei der Abschlussausstellung im Kuba in Nettersheim werden verkaufte Kunstwerke durch andere ersetzt. So ist immer wieder Neues zu entdecken.

Es ist ein Sinnbild für Beständigkeit: „100 für 100“, die alljährliche Abschlussausstellung im Kuba in Nettersheim, bleibt genauso, wie sie seit Jahren bekannt und beliebt ist. 20 Künstler, die sich entweder in dem laufenden Jahr mit einer Ausstellung präsentiert, an der Organisation des Ausstellungsbetriebs mitgewirkt haben oder sonst irgendwie mit dem Kunstort Nettersheim verbandelt sind, nehmen an der Ausstellung teil.

Dadurch ist die Ausstellung immer auch eine Art Rückblick auf die Veranstaltungen des Jahres. Gleichzeitig ist sie aber auch ein Ausblick auf die kommende Saison, denn in der Gruppe sind auch Künstler, die bisher noch nicht im Kuba ausgestellt haben, aber es vielleicht demnächst tun. Insgesamt stellen die Künstler 100 Werke aus, von denen jedes 100 Euro kostet.

Die Ausstellung in Nettersheim ist ständig im Wandel

Weitere Kunstwerke liegen im Lager bereit, denn jedes Mal, wenn eines der ausgestellten Werke, Bilder oder Skulpturen einen neuen Eigentümer findet, wird der freigewordene Nagel oder das leere Podest mit einem neuen Kunstwerk gefüllt.

So ist diese Ausstellung ständig im Wandel, und es ist immer wieder Neues zu entdecken. Dabei ist „100 für 100“ schon an sich eine besonders abwechslungsreiche Präsentation. Denn in dieser Werkschau ist eine beeindruckende Vielzahl von künstlerischen Techniken vertreten: kleine Bilder, große Bilder, figurativ und abstrakt, Zeichnungen, Kollagen, Acryl, Öl, Skulpturen, Objekte und noch vieles mehr. Und noch etwas ist den Organisatoren wichtig: Wer bei „100 für 100“ mitmacht, sollte aus der Region kommen.

In diesem Jahr beteiligen sich Wolfgang Behrend, Wolfgang Binding, Heike Binger, Clemens Bracht, Brigitte Erm, Gisela Gross, Mélanie Humbert, Magdalena Ising, Franz-Josef Kochs, Sonja Lefèvre-Burgdorf, Bettina Lohmer, Renate Lorentzen, Bernd W. Radtke, Heribert Schulmeyer, Anna Stelloh, Ulrike Stolze, Kurt Waldvogel, Helga Weihs, Anke Wolf und Jojo Wolff.

Die Ausstellung im Kulturbahnhof in Nettersheim, Bahnhofstraße 14, ist noch bis zum 15. Februar zu sehen. Samstags und Sonntag ist sie von 11 bis 18 Uhr geöffnet, außerdem an Neujahr von 11 bis 18 Uhr.