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RosenmontagSchönstes Lächeln weit und breit

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Der Elferrat wagte vor dem Haus von Christoph Steffens Eltern in Drommer den großen Sprung.

Dreiborn – Die Dreiborner bescheinigten Isabella (Klinkhammer) I., dass sie das schönste Lächeln aller Prinzessinnen weit und breit habe. Und „Bella“ stellte das beim Rosenmontachszoch einmal mehr unter Beweis. Sehr zur Freude von Prinz Christoph II. und dessen Eltern Christa und Hubert Steffen, vor deren Haus im Burgauel der Zoch startete. Ute Frauenkron-Klinkhammer, die Mutter von Bella, lächelt genau so schön.

Stolz ist das Prinzenpaar auf ihr Gefolge, bestehend aus Elferrat, Tanz- und Ehrengarde. Alle hätten kräftig mit angepackt beim Bau des schmucken Piratenschiffs, sagte Prinz Christoph. Schon im Dezember wurde in der Halle von Heinz Dartenne mit den Arbeiten begonnen. Meist trafen sie sich samstags, manchmal aber auch nach Feierabend in der Woche. Die Frauen sorgten für Essen. „Es hat Spaß gemacht“, so Christoph Steffen. „Und alle sind glücklich mit dem Ergebnis.“

Wegen eines Todesfalls fiel der Zoch im vergangenen Jahr aus. Der damalige Prinz Carlo (Dederichs) I. und seine Prinzessin Simone I. gingen deshalb in diesem Jahr als „Prinzenpaar der Schneewittchen“-Truppe mit. „Wir hoffen, das wir in diesem Jahr den Zug für das Prinzenpaar bereichern“, sagte Carlo.

Und er und sein Gefolge gingen mit der größten Truppe an den Start: mit 16 Paaren und rund 20 Kindern, als Schneewittchen und Zwerge verkleidet. Damit nicht genug: Sie hatten Ehrengäste an Bord. Weil die Einruhrer nur alle zwei Jahre einen Zoch haben, hatten sie deren Kinderprinzenpaar Dana Wunderlich und Marc von Ameln auf ihrem Wagen mitgenommen.

Josef Herr aus Berescheid, seine Frau Petra und ihr Apothekenteam brachten als Pillendreher „Happy Pills“ unters Volk. „Wir verteilen auch Smarties“, so der Apotheker. „Die in Lila sind die, die es so richtig in sich haben.“ Davon überzeugten sich auch Reinhilde und Toni Kirschgens. Stefan Franke war mit Bananen unterwegs. Patrick Maaß und Sylvia Monschau von der Thol hatten als Asterix und Obelix ein komplettes gallisches Dorf gebaut: „Wir sind halt handwerklich sehr begabt.“ 17 lustige Gruppen waren dabei. Die Zugleiter Axel Hilgers und Jeannine Stoff begrüßten die Schleidener mit Wiebke I. und Julius I., die Mohrhahne, die Scheurener, Schöneseiffener und Ettelscheider.