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Förderprojekt für junge Geflüchtete

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In Leverkusen leben 207 junge Erwachsene mit Fluchtvergangenheit, die eine Aufenthaltsgestattung oder einen Duldungsstatus haben. Über ein neues Förderprojekt werden sie nun von Sozialpädagogin Marina Hinsen unterstützt, die im März diesen Jahres ihre Arbeit als Teilhabemanagerin bei der Katholischen Jugendagentur aufnahm. Seitdem begleitet sie über die Offene Jugendberufshilfe (OJB) junge Geflüchtete bei der Integration in Ausbildung und Arbeit und unterstützt sie bei der Stabilisierung der allgemeinen Lebensverhältnisse. Ihre Arbeit sieht auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Trägern, Beratungsstellen und Behörden in Leverkusen vor.

Individuell unterstützen

Bereits im Oktober 2018 hat die Stadt Leverkusen ihre Beteiligung an der Landesinitiative „Gemeinsam klappt’s – Integrationschancen für junge volljährige Flüchtlinge“ erklärt. Die Initiative dient dazu, die Potenziale junger Geflüchteter zu fördern und sie bei der Entwicklung individueller Perspektiven zu unterstützen. Junge Geflüchtete zwischen 18 und 27 Jahren insbesondere mit einem Duldungsstatus sollen unterstützt werden, das sind in Leverkusen 75 junge Menschen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW tragen die Initiative gemeinsam. In Leverkusen ist das Kommunale Integrationszentrum die geschäftsführende Stelle für die Landesinitiative. (stes)