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Fußgänger bekommen einen markierten Schutzstreifen

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  1. Beengte Verhältnisse im Entenpfuhl lassen keinen Gehweg zu

Die engen Straße und fehlende Bordsteine machen es den Verkehrsteilnehmern in Bürrig nicht immer leicht. Vor allem Fußgänger sollten sich hier und da besser in Acht nehmen, wenn sie nicht unter die Räder kommen wollen. Zumindest für den Entenpfuhl zeichnet sich jetzt immerhin eine Verbesserung ab. Auf einen Antrag der Bürgerinitiative "Lebenswertes Bürrig" hatte die Stadtverwaltung der Bezirksvertretung II jetzt zwei Vorschläge für markierte Schutzstreifen auf einer der beiden Straßenseiten vorgelegt. Die von der Verwaltung favorisierte Lösung, den ein Meter breiten Streifen auf der Seite mit den geraden Hausnummern anzulegen, lehnte Peter Odenthal, der Sprecher der Initiative, in der Sitzung aber ab. Er und seine Mitstreiter hätten am liebsten einen von der Fahrbahn getrennten Gehweg, da die Straße von vielen Kindern als Schulweg genutzt wird. Für einen Bürgersteig reicht der Platz im Entenpfuhl aber nicht, und die von der Stadt angeschriebenen Eigentümer sind nicht zum Verkauf eines Teils ihrer Grundstücke bereit.

Nachdem Odenthal erklärt hatte, dass die Bürgerinitiative mit der zweiten Variante leben könnte, wurde diese einstimmig beschlossen. Sie sieht einen Schutzstreifen auf der Straßenseite mit den ungeraden Hausnummern vor, der von der Heinrich-Brüning-Straße durchgehend bis zur Einmündung der Straße An der Kante führen soll. An beiden Enden wird ein Fußgängerpiktogramm auf den Asphalt gemalt. Auf Vorschlag von Peter Odenthal entfällt außerdem der einzige Parkplatz auf dieser Straßenseite. Dabei handelt es sich um einen ehemaligen Behindertenparkplatz, der inzwischen aber nicht mehr benötigt wird. Auf eine erneute Ortsbesichtigung verzichteten die Bezirksvertreter, weil ihnen die Verhältnisse in Bürrig hinreichend bekannt seien. (hz)

Der ehemalige Behindertenparkplatz im Entenpfuhl (vorn im Bild) entfällt zugunsten eines Schutzstreifens für Fußgänger. Foto: Ralf Krieger