Trotz der durch den Regen teilweise glatten Straßen waren etliche Verkehrsteilnehmer deutlich zu schnell unterwegs.
Trotz RegenGefährliche Verstöße in der Eifel – niederländischer Biker schießt den Vogel ab

In der Eifel sind viele Motorradfahrer unterwegs. (Archivfoto)
Copyright: Tom Steinicke
Trotz schlechten Wetters sind am Sonntag (13. September) zahlreiche Verkehrsteilnehmer auf den beliebten Strecken in der Eifel zu schnell unterwegs gewesen. Bei gezielten Geschwindigkeitskontrollen in Heimbach, Hürtgenwald und Vettweiß stellte die Polizei Düren insgesamt 128 Verstöße fest, teilte ein Pressesprecher am Montag mit.
24 der Verstöße entfielen nach Angaben der Polizei auf Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer. In sechs Fällen waren die Geschwindigkeitsüberschreitungen so erheblich, dass den Betroffenen ein Fahrverbot droht. Darunter sind fünf Motorradfahrer und ein Autofahrer.
Motorradfahrer mit 116 km/h in der 50er-Zone
„Trauriger Spitzenreiter“ sei ein Motorradfahrer aus den Niederlanden gewesen, so der Polizeisprecher weiter. Er wurde in einem Bereich, in dem 50 Kilometer pro Stunde erlaubt sind, mit 116 km/h gemessen. Ein Autofahrer stand dem Biker allerdings nicht wesentlich nach. An derselben Stelle sei der Pkw-Fahrer nach Polizeiangaben 110 km/h gefahren.
Die Kontrollen fanden im Rahmen des Linksrheinischen Qualitätszirkels (LQZ) statt. Dabei arbeiten mehrere Behörden zusammen und stimmen sich regelmäßig über Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ab. Gemeinsame Kontrollen gehören ebenfalls dazu.
Die Polizei Düren kündigte an, auch künftig auf den beliebten Strecken in und Richtung Eifel präsent zu sein. Ziel sei es, die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu verringern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Die Serpentinen in der Eifel sind gerade bei Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern beliebt. Immer wieder kommt es zu gravierenden Geschwindigkeitsverstößen, teilweise aber auch zu schweren oder sogar tödlichen Unfällen. (jv)
