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Gegen RassismusBündnis „Lev ist bunt“ appelliert an Richrath

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Das Bündnis „Lev ist bunt“ bei einer früheren Demo. 

Leverkusen – „Nein zu Hass und Hetze. Ja zu Offenheit und Vielfalt. Lev ist bunt – für eine offene und tolerante Gesellschaft.“ Das ist die Haltung einer breiten Bewegung aus Leverkusener Vereinen, Kirchen, Parteien und Gewerkschaften. Sie haben sich als überparteiliches Bündnis „Lev ist bunt“ zusammengeschlossen und appellieren an die Leverkusener Politik, sie zu unterstützen. „Wir bitten den Oberbürgermeister der Stadt, am Eingang des Rathauses in Wiesdorf und anderen wichtigen kommunalen Einrichtungen, Schilder mit der Aufschrift „Respekt. Kein Platz für Rassismus“, aufzuhängen“, heißt es in einem Schreiben der Aktivisten.

Leverkusen soll damit dem Beispiel der Stadt Frankfurt folgen. Nach den rassistischen Angriffen in Hanau, Thüringen und Halle hatte die Stadt als Zeichen der Solidarität am Frankfurter Rathaus ein „Respekt“-Schild angebracht. Die AfD-Fraktion protestierte dagegen und forderte die Entfernung der Schilder. Der Frankfurter Oberbürgermeister lehnte ab. „Wir wollen nicht nur reagieren, sondern auch aktiv wirken. Wir lehnen jede Form von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus ab“, so das Bündnis. Die Anbringung der Schilder bedeute die Umsetzung des Grundgesetzes.