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GrünflächenamtGrünanlage an der A1-Stelze in Leverkusen aufgehübscht

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Leverkusen – Ein in die Jahre gekommener Kinderspielplatz, eine vermooste Wiese und dazwischen ein paar je nach Witterung schlammige oder staubige Trampelpfade – die kleine Grünanlage im Dreieck zwischen Tannenbergstraße, Marienburger Straße und Bebelstraße machte zeitweise nicht den besten Eindruck. Das hat sich inzwischen gründlich geändert, so dass Lothar Schmitz und Manfred Witowski vom städtischen Grünflächenamt am Dienstag selbst im strömenden Regen ein glänzendes Ergebnis ihrer Bemühungen präsentieren konnten. Der aus den 60er-Jahren stammende Spielplatz war schon im April 2010 mit neuem Sand, Kletternetz und einer Rutschbahn eingeweiht worden. Mehr als 300 Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 14 Jahren, die dort im Schatten von Autobahnstelze, Europaring und Bismarckstraße wohnen, haben bis heute Freude an dieser 80 000-Euro-Investition. Hinzugekommen sind in den vergangenen Monaten auch noch zahlreiche Flüchtlingskinder aus der benachbarten Unterkunft an der Görresstraße.

Feste Wege und Gladiolenbeete

Noch einmal 80 000 Euro hat die Stadt ausgegeben, damit sich auch die älteren Generationen in der Anlage wohlfühlen können. Die Trampelpfade wurden zu 2,50 Meter breiten, befestigten Wegen ausgebaut, Gladiolenbeete sorgen für bunte Farbtupfer auf dem Rasen, eine Zierkirsche und ein ebenfalls frisch gepflanzter Apfelbaum stehen derzeit in voller Blüte. Und damit die Nutzer diese Pracht auch unbeschwert genießen können, entstanden ein sonniger und ein schattiger Ruheplatz mit insgesamt vier neuen Sitzbänken.

Für saisonale Abwechslung sorgt die Bepflanzung mit Blumenzwiebelfeldern, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühen. Der ursprüngliche Kostenrahmen von 100 000 Euro konnte hohem Aufwand zum Trotz um 20 000 Euro unterschritten werden. Auch das muss den städtischen Gärtnern heutzutage erst einmal ein anderes Amt nachmachen.