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Hanukkah-Fest in der CityEin Licht im Dunkeln

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Die Mitglieder des jüdischen Zentrums feierten im Angesicht des neunarmigen Leuchters.

Leverkusen – Eisig war es auf dem Vorplatz des EVL-City-Points. Und düster. Doch die Mitglieder des jüdischen Zentrums Leverkusen schafften Abhilfe: Ihr Vorsitzender Ismikhanov Lev zündete gemeinsam mit Oberbürgermeister Uwe Richrath die neun Kerzen an jenem großen Leuchter an, der anlässlich des jüdischen Hanukkah-Festes an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels im Jahr 164 vor Christus erinnern soll. Das brachte Licht ins Dunkel und ein wenig gefühlte Wärme ins Herz.

Jeden Tag ein neues Licht entzündet

Während der Weihnachtszeit wird dem jüdischen Glauben entsprechend jeden Tag ein Licht am Leuchter angesteckt. Sobald die letzte Kerze brennt, kommen die Gläubigen zusammen und feiern. Normalerweise geschieht das im häuslichen Rahmen. „Aber wir wollen in diesem Jahr unter die Menschen gehen und sie teilhaben lassen“, erklärte Lev.

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Das habe man in der Vergangenheit zwar schon mehrfach versucht, etwa auf dem Wiesdorfer Platz und dem Vorplatz der Rathaus-Galerie. Aber die richtigen Orte seien das nicht gewesen: Vor der Galerie stehe der Weihnachtsmarkt. Der Wiesdorfer Platz sei zu abseitig gelegen. „Hier, vor der EVL, sind wir nun richtig.“ Begleitet wurde die Zeremonie von den Musikern des Davidstern-Trios.