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Ermittlungen nach WaldbrandHürtgenwald-Feuer vermutlich durch Fremdeinwirkung ausgelöst

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Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen vor einer Polizeiabsperrung im Hürtgenwald.

Einsatz im Hürtgenwald: Am 13. August 2026 brach ein verheerendes Feuer aus.

Ob das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde, bleibt offen. 177 Hinweise gingen ein; keiner führte weiter.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der verheerende Brand im Hürtgenwald vermutlich durch Fremdeinwirkung ausgelöst worden. Die Staatsanwaltschaft Aachen teilte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit, dass sich bislang nicht abschließend klären lasse, ob das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Tatverdächtige seien bislang nicht ermittelt; das Verfahren richte sich weiterhin gegen Unbekannt.

Der Brand war am 13. August ausgebrochen und gilt als größter Waldbrand in Nordrhein-Westfalen seit Jahrzehnten. Nach Angaben der Behörde gingen zwei voneinander unabhängige Ausgangsorte aus. „Zwischen den Brandereignissen besteht jedoch ein zeitlicher und örtlicher Zusammenhang“, teilte die Staatsanwaltschaft mit, ohne weitere Details zu nennen.

Ermittlungsstand zur Brandursache im Hürtgenwald

Weltkriegsmunition als Ursache sei ausgeschlossen. Alle übrigen Ursachen kämen nach jetzigem Stand infrage. Bei einem der beiden Brandursprünge lasse sich eine Entstehung durch Gegenstände, die aus Kraftfahrzeugen geworfen wurden, ausschließen. Das Gelände sei sehr steil und grenze weder an Wege noch an Straßen, erklärte die Behörde.

177 Hinweise sind eingegangen; keiner davon habe zu einem Ermittlungsansatz von relevanter Bedeutung geführt. Zudem sei die Auswertung der Funkzellendaten abgeschlossen. „Hieraus haben sich keine für die Ermittlungen relevanten Erkenntnisse ergeben“, hieß es. (dpa/red)