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Internetkriminalität62-Jähriger Leverkusener fällt auf Online-Betrüger rein

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Internet

Symbolbild

Leverkusen – Ein Leverkusener ist Opfer von Betrügern geworden, die im Internet ihr Unwesen treiben. Sie riefen am Mittwochnachmittag mehrfach bei dem 62-Jährigen an und gewannen sein Vertrauen. Sie hatten vorgegaukelt, Mitarbeiter einer Softwarefirma zu sein. In englischer Sprache, mit vielen Argumenten und Hartnäckigkeit überzeugten sie ihn, dass Fremde sich in seinen Computer „gehackt“ hätten. „Die machten mir klar, dass mich nur die Löschung bestimmter Dateien vor einem größeren Schaden schützen würde“, sagte der Geschädigte später bei der Polizei.

Hilflos zugesehen

Von den Argumenten überzeugt gab der Leverkusener über das Internet mit einer so genannten „Remote-Desktopverbindung“ den Tätern Zugriff auf seinen Computer. Er folgte den Anweisungen der falschen Helfer und sah plötzlich, wie die Betrüger sein Onlinebanking-Portal öffneten. „Ich hatte keine Chance mehr, in das Geschehen einzugreifen und musste mit ansehen, wie mehrere Überweisungen getätigt wurden“, sagte der Anzeigenerstatter später.

Um diesen Betrügern das Handwerk zu legen, warnt die Polizei immer wieder vor solchen Maschen. „Geben Sie Fremden niemals die Möglichkeit, auf Ihren Computer zuzugreifen, insbesondere nicht über eine digitale Fernverbindung. Hinterlegen sie Ihre Bankdaten und Passwörter nicht auf Ihrem Rechner“, raten die Experten für Computerkriminalität der Polizei Köln.

Die Polizei vermutet, dass auch andere Menschen auf die Betrüger reingefallen sind und Geld verloren haben. Die Beamten bitten weitere Geschädigte, sich unter der Rufnummer 0221- 229-0 oder per E-Mail an die zuständige Polizei in Köln zu wenden. (mbc)

poststelle.koeln@polizei.nrw