Der Bergische Geschichtsverein, Abteilung Leverkusen Niederwupper, bietet im ersten Halbjahr wieder Vorträge in Leverkusen, Leichlingen und Monheim an. Am Dienstag, 28. Januar, 18 Uhr, gibt es einen Vortrag mit Orgelspiel (Bernhard Seitzer) in der Evangelischen Johanneskirche in Manfort. Pfarrer Christoph Engels erläutert das Notkirchenprogramm, das in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelegt wurde.
Die Kirche in Manfort hat Architekt Otto Bartning geplant, sie wurde 1954 eingeweiht und steht seit 1995 unter Denkmalschutz – das Kirchengebäude soll in Zukunft nicht mehr als Gotteshaus genutzt werden, sondern zu einer Kindertagesstätte umgebaut werden. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Die Leverkusener Autorin Regina Schleheck ist am Dienstag, 11. Februar, 19 Uhr, in Zusammenarbeit mit dem Forum Opladener Gespräche im Haus der Stadtgesichte, Villa Römer, Haus-Vorster-Straße 6 in Opladen in einer Lesung zu hören. Sie stellt Krimikurzgeschichten mit regionalem Bezug zu Opladen. Langenfeld und Leichlingen vor. Titel: Abgründig Bergisch. Der Eintritt ist frei.
Die Seminarreihe „Geschichte erleben“ bietet der Geschichtsverein in Zusammenarbeit mit der VHS Leverkusen an. Ellen Lorentz macht am Sonntag, 1. März, 11 bis 14 Uhr, einen Rundgang unter dem Titel „So lebten die Menschen früher: Frühzeit, Mittelalter und Neuzeit im Leverkusener Raum.“ Treffpunkt ist um 11 Uhr am Haus der Stadtgesichte Villa Römer, Haus-Vorster Straße 6. Die Teilnahme kostet 25 Euro. Die Fortsetzung ist am Sonntag, 26. April. Dann geht es um 11 Uhr ab dem Freudenthaler Sensenhammer auf Spurensuche durch Schlebusch. Titel: Von Seidenwebern, Kleinbauern und Fabrikanten. Die Teilnahme kostet 25 Euro.
Am Dienstag, 28. April, 19 Uhr, geht es im Vortrag von Gabriele John und Reinhold Braun in der Evangelischen Christuskirche in der Dönhoffstraße um die Bürgermeistereien in Küppersteg und Wiesdorf (Eintritt frei). Geologe Randolf Link zeigt am Dienstag, 12. Mai, 19 Uhr, in der Villa Römer die Rekonstruktion und Visualisierung der hochmittelalterlichen Kulturlandschaft rund um Burg Berge in Odenthal-Altenberg (Eintritt frei).
Die Geschichte von Bayer 04 beleuchtet Rüdiger Vollborn am Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr, in der Villa Römer. Um Anmeldung unter ? 02171 / 3 40 78 01 wird gebeten. Um die Geschichte der Waldsiedlung geht es am Mittwoch, 27 Mai, 19 Uhr in der Evangelischen Friedenskirche. Und zur Klinik Roderbirken in Leichlingen gibt es am Dienstag, 23. Juni, 19.30 Uhr einen Vortrag im Weyermann-Saal des Bürgerhauses am Hammer in Leichlingen. Der Eintritt ist frei.
KONSTANTE MITGLIEDERZAHL
Der Bergische Geschichtsverein Abteilung Leverkusen-Niederwupper hat derzeit 249 Mitglieder. „Erfreulicherweise hatten wir im Jahr 2019 insgesamt 15 Neueintritte“, erklärt Vorsitzender Reinhold Braun. Bedingt durch sieben Todesfälle und Austritte aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen bleibe die Mitgliederzahl somit konstant. Der Geschichtsverein bot 26 Veranstaltungen an, die er teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie der VHS, Frauenring, Stadtarchiv, Verkehrs- und Verschönerungsverein, Kasino-Gesellschaft und der Stadtgeschichtlichen Vereinigung durchführte.
Rund 960 Personen nahmen an den Veranstaltungen teil, das waren 190 mehr als im Vorjahr.
Der Arbeitskreis Genealogie unter der Leitung von Günter Junkers traf sich mehrfach, der Verein konnte einigen Familien helfen, ihre Familiendaten zu vervollständigen. Der Arbeitskreis Ahnenforschung trifft sich jeden ersten Montag im Monat um 18 Uhr in der Villa Römer. (JAN)
