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Wanderer finden WrackKleinflugzeug in der Eifel abgestürzt – Mann aus Lohmar unter Todesopfern

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Einsatzkräfte untersuchen ein abgestürztes Kleinflugzeug bei Hürtgenwald. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen) sind die beiden Insassen gestorben.

Einsatzkräfte untersuchen ein abgestürztes Kleinflugzeug bei Hürtgenwald. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen) sind die beiden Insassen gestorben.

In der Eifel hat sich ein Flugzeugunglück ereignet, bei dem zwei Menschen gestorben sind. Das Wrack wurde von Wanderern gefunden.

Der Tod von zwei Insassen ist nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs bei Hürtgenwald im Kreis Düren in der Nordeifel bestätigt worden. Hürtgenwalds Bürgermeister Stephan Cranen übermittelte diese Auskunft auf Anfrage an die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Zuvor hatte bereits die „Aachener Zeitung“ von dem Geschehen berichtet.

Das Flugzeugwrack wurde demnach von Wanderern mitten in einem Waldstück unweit der Wehebachtalsperre entdeckt. Wie Cranen weiter ausführte, hatte die Maschine ihre Reise am Flugplatz Aachen-Merzbrück begonnen.

Verunglückte Insassen nach Absturz von Kleinflugzeug identifiziert

Inzwischen konnte die Identität der beiden tödlich verunglückten Insassen ermittelt werden. Es handele sich um einen 59-Jährigen aus Lohmar und einen 23-Jährigen aus Mönchengladbach, teilte die Polizei Düren mit. Am Vormittag sollen Untersuchungen zum Unfallhergang fortgesetzt werden.

Das abgestürzte Flugzeug war am Dienstagnachmittag von Wanderern mitten im Wald in der Nähe der Wehebachtalsperre entdeckt worden. Weitere Menschen waren den Angaben zufolge nicht verletzt worden. Die Maschine war vom Flugplatz Aachen-Merzbrück gestartet, wie der Bürgermeister von Hürtgenwald, Stephan Cranen, erklärt hatte.

Kleinflugzeug abgestürzt: „Chaotische“ Lage an der Unfallstelle

An der Unfallstelle sei es „sehr chaotisch“, so ein Sprecher der Polizei. Erste Untersuchungen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) seien in der Nacht aufgrund der Dunkelheit abgebrochen worden.

Die Ursache des Absturzes ist weiterhin unklar. Details zum Unfallhergang stünden möglicherweise erst fest, wenn ein abschließender Bericht vorliege, so ein Sprecher der BFU. Das könne bis zu einem Jahr dauern. (jv/dpa)