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Leichlingen von oben – wie es vor 60 Jahren aussah

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Eine Luftaufnahme aus dem Jahre 1960 zählt zu den attraktiven historischen Ansichten aus der Blütenstadt, die Klaus Dieter Hartmann für seinen Foto-Kalender „Gruss aus Leichlingen 2020“ zusammengestellt hat. Der Stadtpark am Busbahnhof dominiert das Bild. Ein einsamer Omnibus und ein einziger Pkw ist auf den leeren Straßen zu sehen. Links neben der Neukirchener Straße ist dort, wo heute die Sparkasse steht, noch die alte Teppichfabrik Geller zu sehen. Über die evangelische Kirche hinweg schweift der Blick die Wupper entlang nordwärts hinüber zur Färberei Römer mit ihrem hohen Schornstein, auf deren Ruinen zehn Jahre später das Schulzentrum Am Hammer gebaut wurde. Obwohl die Stadt rundum gewachsen ist, zeigt die abgebildete Schwarz-Weiß-Aufnahme doch eher, wie wenig sich das Leichlinger „Dorf“ bis heute verändert hat. Eine Lithografie , die um 1900 entstanden ist, ziert das Titelblatt des Kalenders, der Ansichtskarten und Fotos aus der Zeit von 1905 bis in die 60er Jahre enthält. Motive sind unter anderem Bahnhof und Hasensprungmühle, Brücken- und Gartenstraße und der Brückenplatz mit der alten Sparkasse und Schule. Auch einen Kalender mit aktuellen Farbfotos aus der Gegenwart hat Hartmann für 2020 herausgegeben. Sie sind beide im DIN-A-4-Format erschienen und für 15 Euro in den Buchhandlungen Langen und Gilljohann erhältlich. Es sind die letzten der beliebten Kalender aus Hartmanns Foto-Sammlung, denn der Leichlinger Heimatforscher, Postkartensammler und Hobbyverleger ist vor vier Wochen im Alter von 65 Jahren verstorben. (hgb) Foto: KDH-Verlag