Leverkusen – Leverkusen entwickelt sich zum beliebten Einkaufsziel: Mit 5967 Euro pro Einwohner verzeichnet die Stadt den höchsten Einzelhandelsumsatz im Rheinland. Das ist das Ergebnis der Studie „Investmentchancen auf den rheinischen Immobilienmärkten“, die Feri Euro Rating Services im Auftrag der Omega Immobilien erstellt hat. Leverkusens Umsatz liegt damit deutlich über dem nordrhein-westfälischen (5220 Euro) und dem bundesweiten Durchschnitt (5001 Euro). Insbesondere die Rathaus-Galerie habe sich laut der Studie zu einem Einkaufsmagneten für Shopping-Touristen aus dem Umland entwickelt.
Auch bei der persönlichen Kaufkraft liegen die Land- und Stadtkreise im Rheinland weit vorne. Dabei nimmt der Rheinisch-Bergische Kreis mit einer Einzelhandelskaufkraft von 6442 Euro pro Einwohner Platz eins ein und liegt damit weit über dem Durchschnitt in Deutschland (5692 Euro pro Kopf) und Nordrhein-Westfalen (5674 Euro pro Kopf).
Die Einzelhandelsrelevante Kaufkraft ist jener Teil des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte, von dem die Einkäufe im Einzelhandel getätigt werden. „Die Zahlen belegen, dass das Rheinland neben den drei Rheinmetropolen Köln, Düsseldorf und Bonn weitere attraktive Einzelhandelsstandorte und hohe Renditepotenziale für Investoren bietet“, erläutert Martin Herkenrath von der Omega Immobilien Gruppe das Ergebnis. (stes)