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Lastenräder statt Lieferwagen?Moosweg könnte zum Mikro-Depot werden

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Am Moosweg wäre ein perfekter Standort für ein Mikro-Depot, an dem Waren zwischengelagert werden könnten, findet die Fraktion Opladen plus.

Leverkusen – Zur Verkehrswende gehört auch, weniger Paketzusteller in großen Lieferwagen auf der Straße zu haben. Einkaufen auf der Couch ist allzu bequem; die Anlieferung der Waren allerdings ein Problem, das schnell immer größer wird. Und gelöst gehört, wenn man sich über den Verkehr und die Luftverschmutzung in der Stadt Gedanken macht.

Die Grünen hätten deshalb sehr gern ein Lastenrad-System, das von der Stadt organisiert werden soll. Und Opladen plus macht sich für ein Mikro-Depot stark. Das ist ein Gelände, auf dem Container mit Waren zwischengelagert werden können, um sie später mit anderen Fahrzeugen zum Kunden zu bringen. Der Moosweg wäre ein perfekter Standort, glaubt Markus Pott, der Fraktionschef von Opladen plus. Er ist von der A 3 aus gut zu erreichen; Lastwagen hätten also keine Probleme und würden auch nicht besonders stören: Am Moosweg wohnt kaum jemand. Deshalb wurde er vor vielen Jahren als Alternative zur Stixchesstraße ausgebaut. Inzwischen wird die Verbindung einigermaßen angenommen.

Im Süden des Bahnhofs Schlebusch liegt eine Brache, die von der Bahn absehbar nicht genutzt wird. Das Grundstück sollte die Stadt kaufen und es so herrichten, dass Paketdienste es als Güterverteilzentrum benutzen können. Im Finanzausschuss zeigten zwar einige Redner Sympathie für die Idee. Aber mehrheitsfähig ist sie nicht. „Man sollte das Thema genereller betrachten und ein Konzept machen – gemeinsam mit den Paketdiensten“, so Freidemokratin Monika Ballin-Meyer-Ahrens. Aus Sicht von Dirk Loeb (SPD) „ist es für so etwas einfach noch zu früh“. Was Stefan Baake nicht nachvollziehen konnte: „An einer Stelle muss man anfangen.“