Leverkusener RaubserieGericht verkündet Haftstrafen für Diebesbande

Die vier Männer mussten sich wegen schwerer räuberischer Erpressung vor dem Landgericht Köln verantworten.
Copyright: picture alliance/dpa
Leverkusen – Die zwei 27-jährigen Männer, die zwischen September und Dezember 2019 in Rheindorf, Opladen, Hitdorf und Küppersteg sieben Raubüberfälle auf Supermärkte, eine Tankstelle und eine Bankfiliale begangen haben, wurden vom Kölner Landgericht zu jeweils sechs Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Einer der beiden Männer wird seine Strafe in einer Entzugsanstalt verbringen. Ihre beiden Mittäter werden laut Rechtsanwalt Günter Teworte nach dem Jugendstrafrecht mit Bewährungsstrafen von jeweils zwei Jahren belangt. Sie waren zum Tatzeitpunkt 18 und 19 Jahre alt.
Im Herbst vergangenen Jahres hatten die vier Männer sich zu einer Bande zusammengeschlossen, um Geld zu erbeuten. Drei der Männer übernahmen laut Anklageschrift die Planung der Taten, standen Schmiere und stellten mit zwei Motorrollern die Fluchtfahrzeuge zur Verfügung. Einer der 27-jährigen Männer betrat mit einer Sturmhaube und einem Motorradhelm maskiert die Geschäfte und bedrohte die Angestellten mit einer Pistole. Unter vorgehaltener Waffe händigten sie ihm das vorhandene Bargeld aus den Kassen der Geschäfte aus, das die vier Männer zu gleichen Teilen untereinander aufteilten.
Das könnte Sie auch interessieren:
Bei ihren Überfällen raubte die Bande gleich zweimal die Netto-Filiale in der Felderstraße aus. Auch die BFT-Tankstelle an der Hitdorfer Straße, die Subway-Filiale in der Hardenbergstraße, sowie den DM-Markt in der Elbestraße überfielen die Männer. Ein Raubversuch am Drive-In-Schalter einer Burger King-Filiale misslang, als der Angestellte flüchtete. Insgesamt erbeuteten die Männer auf diese Weise ca. 9077 Euro. (ReL)


