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„Klare Kante gegen Monheim“Leverkusener wollen sich gegen Industriegebiet wehren

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Monheim will hier an der Grenze zu Hitdorf ein Industriegebiet anlegen. Hinten im Bild die Wohnhäuser am Kleingansweg.

Leverkusen – „Wir müssen ganz klare Kante gegen Monheim zeigen“, drückte es der in Hitdorf wohnende Grünen-Ratsherr Gerhard Wölwer aus und darin bestand einmal ziemlich große Einigkeit im Leverkusener Stadtrat.

Das Vorhaben der als Steuerparadies für Unternehmen etablierten Nachbarstadt, unmittelbar an der Stadtgrenze bei Hitdorf ein Industrie- und Gewerbegebiet zu platzieren hat im Stadtteil am Rhein für helle Empörung gesorgt.

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Es ist ein klarer Grenzfall: Hier stoßen Leverkusen und Monheim aneinander, aber auch die Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf. Der Regionalrat Düsseldorf soll die Regionalplanung auf Monheimer Wunsch hin ändern und die bisher als Freiland und Erholungsgebiet ausgewiesenen Flächen für eine Firmenansiedlung freigeben. Dagegen protestiert nun Leverkusen, inzwischen unterstützt durch einen einstimmig getroffenen Eilbeschluss des Regionalrates Köln. Der sei ganz wesentlich auf Intervention seines Parteifreundes Paul Hebbel zustande gekommen, betonte Rüdiger Scholz (CDU).

Nun dränge die Zeit, da die Einspruchsfrist in Düsseldorf in zwei Wochen ablaufe.Eine große Mehrheit im Rat war sich in ihrer Ablehnung der Monheimer Pläne einig. Allein die FDP-Fraktion schloss sich dem Widerspruch nicht an. (ger)