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Auch in der RegionManipulierte Halloween-Süßigkeiten – 24 Verdachtsfälle in NRW bekannt

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Manipulierte Süßigkeiten: 24 Fälle aus 15 Kreisen in NRW gemeldet. (Symbolbild)

Manipulierte Süßigkeiten: 24 Fälle aus 15 Kreisen in NRW gemeldet. (Symbolbild)

Einen Verdachtsfall gibt es auch im Rhein-Sieg-Kreis. Verletzungen hat es bisher nicht gegeben.

In Nordrhein-Westfalen sind nach Halloween 24 Fälle möglicherweise manipulierter Süßigkeiten bekannt geworden. Unter anderem seien Näh- und Stecknadeln in Süßwaren entdeckt worden, teilte ein Sprecher des Landeskriminalamtes auf dpa-Anfrage mit. Bislang seien in keinem der bekanntgewordenen Fälle Verletzungen gemeldet worden.

Die Verdachtsfälle stammen aus 15 Kreispolizeibehörden. Betroffen sind Süßigkeiten verschiedener Hersteller und Händler, die nach bisherigen Erkenntnissen in keinem erkennbaren Zusammenhang zueinander stehen.

Verdachtsfälle manipulierter Süßigkeiten in NRW: Entwicklung unklar

Ob die Zahl der Vorfälle im Vergleich zu früheren Jahren gestiegen ist, lässt sich nicht verlässlich sagen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist Manipulationen von Süßigkeiten nicht als eigenständiges Kriminalitätsphänomen aus. Auch eine verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit kann dazu führen, dass mehr Verdachtsfälle gemeldet werden.

Hinweise auf mögliche Täter oder Motive gibt es bislang nicht. Die Polizei prüft, ob Zusammenhänge zwischen einzelnen Fällen bestehen. Belastbare Hinweise auf eine koordinierte Vorgehensweise oder eine sogenannte Social-Media-Challenge liegen bisher nicht vor.

Polizei rät Eltern zur Kontrolle von Süßigkeiten

Die Polizei rät Eltern, gesammelte Süßigkeiten vor dem Verzehr gemeinsam mit ihren Kindern zu kontrollieren. Bei beschädigten Verpackungen oder verdächtigen Gegenständen sollten sie nicht gegessen, sondern der Polizei gemeldet werden. Fremdkörper sollten nicht eigenständig entfernt werden.

Die 15 Kreispolizeibehörden mit Verdachtsfällen sind Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Gelsenkirchen, Gütersloh, Herford, Hochsauerlandkreis, Höxter, Kleve, Lippe, Olpe, Recklinghausen, Rhein-Kreis Neuss, Rhein-Sieg-Kreis, Steinfurt und Unna. In anderen Bundesländern stellte sich in mehreren Fällen heraus, dass die betroffenen Kinder die Süßigkeiten selbst präpariert hatten. (dpa/red)