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Mehr Raucher in Kliniken in Behandlung

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Immer mehr Raucher in Leverkusen müssen im Krankenhaus behandelt werden – das zeigt eine Statistik des Statistischen Landesamts NRW. Demnach stieg die Zahl der Menschen, die wegen raucherspezifischen Erkrankungen behandelt werden mussten, in Leverkusen um 42,9 Prozent. Im Jahr 2007 waren 737 Personen betroffen, 2017 waren es 1053. Dabei stieg besonders der Anteil der betroffenen Frauen um 52,2 Prozent von 270 auf 411 Betroffenen.

Bei den Erkrankungen handelt es sich um chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Lungen- und Bronchial-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs. Das durchschnittliche Alter der Patienten lag NRW-weit bei rund 69 Jahren.

„Wissenschaftliche Studien belegen, dass bei Frauen bereits geringe Tabakmengen ausreichen, um das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs zu erhöhen“, erklärt Michael Lobscheid von der Krankenkasse ICC classic. „Die dramatische Lage zeigt sich auch daran, dass Lungenkrebs mittlerweile bei Frauen die zweithäufigste Todesursache bei Krebserkrankungen ist.“ (hal)