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Tischtennis-BundesligaTTC Schwalbe Bergneustadt mit dem ersten Sieg im dritten Saisonspiel

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Adrien Rassenfosse und Cedric Meissner an der Platte.

Im entscheidenden Schlussdoppel setzten die Bergneustädter Adrien Rassenfosse und Cedric Meissner mit 3:1 den Siegpunkt.

Das Schlussdoppel der Bergneustädter mit Adrien Rassenfosse und Cedric Meissner sicherte den Punkt zum 3:2-Sieg gegen Fulda.   

Getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei!“ feierten die Tischtennis-Profis des Bundesligisten TTC Schwalbe Bergneustadt nach zwei Niederlagen den ersten Saisonerfolg. Das Team von Trainer Frederik Duda setzte sich am Dienstagabend gegen den bis dato ebenfalls noch sieglosen TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell mit 3:2 durch. „Hauptsache zwei Punkte“, sagt ein sichtlich erleichterter Spitzenspieler Benedikt Duda.

Die Gäste aus Nordhessen reisten ohne ihre beiden mit Abstand stärksten Spieler, Dimitrij Ovtcharov und Jonathan Groth, an. „Trotzdem wird das heute keine einfache Partie werden“, mutmaßte Trainer Duda bereits vor dem ersten Aufschlag. Der 29-Jährige behielt recht, obwohl es bis zur Pause nach einem schnellen Ende aussah. Benedikt Duda ließ im Eröffnungseinzel Andrei Istrate in drei Durchgängen nicht den Hauch einer Chance. Den zweiten Satz gewann der Linkshänder sogar mit 11:0.

Bergneustadts Neuzugang Cedric Meissner gewinnt gegen Fuldas Spitzenspieler

Wie schon zwei Tage zuvor an gleicher Stelle gegen Borussia Dortmund (1:3) gelang es Schwalbe-Neuzugang Cedric Meissner abermals, den gegnerischen Spitzenspieler zu bezwingen. Im Duell zweier Linkshänder behielt er souverän mit 3:0 gegen Fan Bo Meng die Oberhand. „Wichtig war der erste Satz, den ich mir nach Rückstand noch mit 12:10 holen konnte“, verriet Meissner.

Mit einer komfortablen 2:0-Führung und ohne Satzverlust ging es in die Pause. Doch wer nun an ein zeitnahes Ende der Partie dachte, sah sich getäuscht. Die Gäste kämpften sich in die Begegnung zurück. Adrien Rassenfosse, der nach eigener Aussage aufgrund von Rückenproblemen „nicht 100 Prozent fit war“, erwischte mit Abwehrstratege Ruwen Filus einen ganz harten Brocken.

Benedikt Duda unterliegt Fan Bo Meng

Der Belgier verkaufte sich teuer, konnte jedoch auch das vierte Aufeinandertreffen mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler nicht für sich entscheiden. Schwalbe-Sportwart Heinz Duda sah beim 23-Jährigen trotz der 1:3-Niederlage eine „deutliche Leistungssteigerung gegenüber unserem ersten Saisonspiel in Ochsenhausen“.

Im Duell der beiden nominellen Topakteure hatte Benedikt Duda gegen Fan Bo Meng einige Möglichkeiten, mit einem Sieg für den 3:1-Gesamterfolg zu sorgen. Im ersten Abschnitt ließ das Schwalbe-Eigengewächs beim Stand von 10:8 und eigenem Aufschlag zwei Satzbälle liegen und verlor noch mit 10:12. Im finalen Abschnitt vergab Duda zudem einen Matchball (11:10). Die nächsten drei Ballwechsel gewann Meng.

„Benedikt zeigt im Training sehr starke Leistungen und lässt seinen Teamkollegen nicht den Hauch einer Chance“, berichtet Frederik Duda. „Im Spiel dagegen läuft es bei ihm überhaupt nicht rund. Tischtennis wird halt zu 80 Prozent im Kopf entschieden.“ Der Vize-Europameister zeigte sich während des Matches immer wieder unzufrieden, haderte und ließ seinem Frust sogar einmal, für ihn völlig unüblich, mit einem lauten Schrei freien Lauf.

Erneut musste das Schlussdoppel die Entscheidung bringen. Beide Vereine schickten Paarungen in die Box, die zuvor noch nie zusammen gespielt hatten. Cedric Meissner/Adrien Rassenfosse gewöhnten sich deutlich schneller aneinander als Andrei Istrate und Ruwen Filus. Am Ende stand ein souveräner 3:1-Sieg der Bergneustädter. Mit zwei Erfolgen durfte sich Meissner damit als Matchwinner feiern lassen.


TTC Schwalbe Bergneustadt – TTC Fulda-Maberzell 3:2

Benedikt Duda – Andrei Istrate 3:0 (11:4, 11:0, 12:10).Cedric Meissner – Fan Bo Meng 3:0 (12:10, 11:9, 11:8).Adrien Rassenfosse – Ruwen Filus 1:3 (11:13, 7:11, 4:11, 10:12).Benedikt Duda – Fan Bo Meng 2:3 (10:12, 11:5, 10:12, 11:6, 11:13).Cedric Meissner/Adrien Rassenfosse – Andrei Istrate/Ruwen Filus 3:1 (11:5, 3:11, 11:6, 11:7).