Tischtennis-BundesligaTTC Schwalbe Bergneustadt will auch gegen Grünwettersbach punkten

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Romain Ruiz klatscht sich nach seinem gewonnenen Spiel mit Trainer Frederik Duda ab.

Nach dem Erfolg gegen Fulda gehen Romain Ruiz und seine Teamkollegen selbstbewusst ins Spiele gegen den ASV Grünwettersbach.

Nach den Siegen gegen Grenzau und Fulda möchte der TTC Schwalbe Bergneustadt am Sonntag auch das Heimspiel gegen Grünwettersbach gewinnen 

Getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei!“ wollen die Profis des Tischtennis-Bundesligisten TTC Schwalbe Bergneustadt nach den Erfolgen gegen den TTC Zugbrücke Grenzau (3:0) und den TTC RhönSprudel Fulda (3:1) die nächsten zwei Punkte vor heimischem Publikum einfahren. Am Sonntag kommt es in der Burstenhalle ab 16 Uhr zum Duell mit dem ASV Grünwettersbach.

Die Gäste sind mit drei Siegen sowie zwei Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz zu finden. Angeführt wird die Mannschaft vom ehemaligen Bergneustädter Ricardo Walther, der allerdings in dieser Woche beim WTT Contender Turnier in Muscat (Oman) die Qualifikation nicht überstand und dafür Rückenprobleme verantwortlich machte. Abwehrspieler Wang Xi und Tiago Apolonia gehören ebenfalls zur Stammbesetzung.

Den letzten Vergleich gewann der TTC Schwalbe Bergneustadt mit 3:0

Den letzten Vergleich mit dem Team aus der Nähe von Karlsruhe gewannen die Schwalben in Bergneustadt mit 3:0. Trotzdem sieht TTC-Sportwart Heinz Duda die Gäste in einer leichten Favoritenrolle. „Eines ist aber auch klar“, sagt Duda. „Wir werden sicher nicht so auf verlorenem Posten sein wie noch im ersten Heimspiel der Saison gegen Saarbrücken.“

Mit 4:6-Zählern belegt das Trio aus dem Oberbergischen Tabellenplatz sieben und kann mit einem 3:1-Sieg am Sonntag den nächsten Gegner aus Grünwettersbach überholen. So weit denken die Schwalbe-Akteure zwar noch nicht, doch der komplett wiederhergestellte Romain Ruiz strotzt vor Selbstvertrauen. „Wir sind alle fit und können jedes Spiel gewinnen. Deshalb freuen wir uns natürlich auf die Partie.“

Benedik Duda und Adrien Rassenfosse traten beim WTT Contender Turnier im Oman an

Während sich Ruiz im deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf auf den sechsten Spieltag vorbereitete, zog es Benedikt Duda und Adrien Rassenfosse ebenfalls nach Muscat. Im Doppel verpassten die beiden Bergneustädter nur knapp den Sprung auf das Podium und schieden im Viertelfinale aus. Duda unterlag an der Seite von Dang Qiu (Borussia Düsseldorf) den Schweden Anton Källberg/Kristian Karlsson in fünf Sätzen, während Rassenfosse mit seinem belgischen Landsmann Martin Allegro gegen Ho Kwan Kit/Wong Chun Ting (Hongkong) bei der 0:3-Niederlage ohne Chance war.

Im Einzel-Wettbewerb trafen die beiden Schwalbe-Starter direkt in der ersten Runde aufeinander. Duda wurde seiner Favoritenrolle gerecht und ließ seinem Teamkollegen beim 11:7, 11:5 sowie 11:7 keine Chance. „Das war souverän. Ich habe ganz gut gespielt und mich gut bewegt“, gab der Linkshänder anschließend zu Protokoll. Wenig erfreut zeigte sich dagegen Rassenfosse. „Ich hätte Benedikt gerne mehr Probleme bereitet. Ich habe sehr zurückhaltend begonnen und mein Gegner agierte sowohl sehr stabil als auch dominant.“

Das Achtelfinale bedeutete dann aber auch für Benedikt Duda die Endstation. Gegen Joao Geraldo (Portugal), der am Tag zuvor Europameister Dang Qiu nach Abwehr von drei Matchbällen besiegt hatte, war der 29-Jährige bei der 11:8, 4:11, 4:11 und 2:11-Niederlage chancenlos. „Nach dem ersten Satz war noch alles in Ordnung“, verriet Bergneustadts Nummer eins. „Anschließend bekam mein Gegner, warum auch immer, mehr Selbstvertrauen und traf gefühlt jeden Ball.“

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