Nach dem tödlichen Absturz in Hünsborn zeigt sich der Luftsportclub Dümpel aus Bergneustadt tief erschüttert.
UnglückLuftsportclub Dümpel in Bergneustadt ringt um Normalität

Der Luftsportclub Dümpel will seinen Mitgliedern nach den Ereignissen von Hünsborn Unterstützung anbieten.
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Vier Tage nach dem Absturz zweier Vereinskameraden und dem Tod eines Piloten bei einem Vergleichsfliegen in Hünsborn gewährt Sebastian Besting, Vorsitzender des Luftsportclubs Dümpel, erstmals Einblicke in das Innere des Bergneustädter Vereins. „Der Verein ist sehr erschüttert. Das ist eine absolute Ausnahmesituation. Das ist das Schlimmste, was einem Verein passieren kann“, sagte er am Mittwoch im Gespräch mit dieser Zeitung. Dabei wird auch deutlich, dass nicht nur die beiden Verunglückten in Hünsborn waren. Vier weitere Flieger und deren Teams waren dort, also rund ein Dutzend Mitglieder vom Dümpel. Wer von ihnen das Absturzgeschehen miterleben musste, das weiß bis dato noch niemand.
So oder so hat der Vorstand seinen Mitgliedern Unterstützung dabei angeboten, mit der Situation emotional besser zurechtzukommen. Am Wochenende findet ein Termin mit einem Interventionsteam statt, wie Besting erläutert. „Ich bin froh, dass es diese Möglichkeit gibt“, erklärt der Vorsitzende und berichtet, dass das Angebot gut angenommen werde. Am Ende müsse es das Ziel sein, einen Weg zu finden, wie man als Verein mit dem Erlebten umgehe und bei Zeiten wieder zu einer Normalität zurückkehre.
Am vergangenen Wochenende, also nach dem Absturz, habe der Flugbetrieb auf dem Dümpel anfangs komplett geruht, berichtet Besting. Später sei dieser dann „gedämpft“ wieder aufgenommen worden. Was das bevorstehende Flugplatzfest angeht, so hat der Vorstand darüber, ob es stattfindet, verschoben wird, oder für dieses Jahr ganz abgesagt wird, noch keine Entscheidung gefällt.
