Eine Frau aus Engelskirchen wollte online Schuhe verkaufen und verlor dabei einen vierstelligen Betrag.
Betrug bei KleinanzeigenFrau aus Engelskirchen will Schuhe verkaufen und verliert vierstelligen Betrag

Die Polizei warnt vor Betrug im Internet (Symbolfoto).
Copyright: picture alliance/dpa
Eine 56-jährige Frau aus Engelskirchen ist Opfer von Betrügern auf einem Kleinanzeigen-Portal geworden. Wie die Polizei mitteilte, wollte die Frau Schuhe verkaufen, als sie von einem vermeintlichen Käufer kontaktiert wurde.
Der angebliche Käufer gab vor, per PayPal bezahlen zu wollen, behauptete jedoch, dass dies nicht funktioniere. Daraufhin erhielt die 56-Jährige mehrere E-Mails, die Links enthielten. In dem Glauben, ihre Zahlungsdaten übermitteln zu müssen, klickte sie auf einen der Links und gab ihre Bankdaten ein.
Kurze Zeit später stellte sie fest, dass von ihrem Konto mehrere Abbuchungen getätigt worden waren. Insgesamt verlor sie einen mittleren vierstelligen Geldbetrag.
Polizei rät zur Vorsicht bei Online-Verkäufen
Die Polizei rät Nutzern und Nutzerinnen von Verkaufsportalen, ausschließlich verifizierte Zahlungsmethoden zu verwenden, bei denen das Geld sicher „zwischengeparkt“ wird. Bei der Nutzung von PayPal sollte die Funktion „PayPal-Freunde“ nicht für Geschäfte mit unbekannten Personen genutzt werden, da hier der Käuferschutz entfällt und das Geld nur selten zurückgefordert werden kann.
Weiterhin warnen die Ermittler und Ermittlerinnen davor, auf Links in verdächtigen E-Mails oder SMS zu klicken. Besondere Vorsicht sei auch bei Überzahlungen geboten: Differenzbeträge sollten niemals zurücküberwiesen werden. Stattdessen sollte die Plattform kontaktiert werden.
Sollte es dennoch zu einem Betrug kommen, wird empfohlen, umgehend Anzeige bei der Polizei zu erstatten und das entsprechende Verkaufsportal zu informieren. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.