Abo

BürgermeisterwahlKlare Sache für Helmenstein

2 min

Frank Helmenstein (r./CDU) ist der strahlende Sieger in Gummersbach. Thorsten Konzelman (SPD) gratulierte zum Sieg. (Foto: Arnold)

Gummersbach – Frank Helmenstein (CDU) wird auch in den kommenden sechs Jahren Bürgermeister von Gummersbach sein. Er ist mit 58,21 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt worden. Seine beiden Herausforderer gratulierten Helmenstein am Sonntagbend kurz nach 21.30 Uhr zur gewonnen Wahl. SPD-Kandidat Thorsten Konzelmann kam auf 32,99 Prozent, Einzelbewerber Dieter Szczeponik holte 8,80 Prozent.

Helmenstein reagierte "dankbar und überglücklich", dass er auch in den kommenden Jahren die Zukunft von Gummersbach mitgestalten dürfe. Deutliche Kritik gab es indes für den Wahlkampf der SPD und NRW-Justizminister Thomas Kutschaty, der wenige Tage vor der Wahl den Beschluss des Kabinetts, in Gummersbach ein neues Amtsgericht zu bauen, zuerst seinem Parteifreund Thorsten Konzelmann mitgeteilt habe. "Der Justizminister hat ein seltsames Demokratie und Rechtsbewusstsein. Das war ungehörig, was da passiert ist."

Mit seinem persönlichen Abschneiden war Konzelmann gar nicht zufrieden. "Da hatte ich deutlich mehr erwartet", sagte er. Ihm sei klar gewesen, dass es schwer werden würde, gegen den Amtsinhaber anzutreten, doch ein Ergebnis in Richtung 40 Prozent habe er sich schon erhofft.

Der Parteilose Dieter Szczeponik erklärte, er habe insgeheim auf ein zweistelliges Ergebnis gehofft. Trotzdem zeigte er sich zufrieden. "Ich bin vor zwei Monaten aus dem Nichts gekommen." Szczeponik will bei der Bürgermeisterwahl in sechs Jahren einen zweiten Anlauf machen.